Auf dem aktuell stattfindenden Autosalon in Genf steht ein neuer Heißsporn: Der Ford Fiesta ST200 kommt mit satten 200 Pferdchen um die Ecke.

Ford zeigt in Genf eine schärfere Version seines Bestseller-Kleinwagens: Mit dem Fiesta ST200 wollen die Kölner wieder zur Konkurrenz im Segment aufschließen und spendieren dem Performance-Knirps zehn Prozent mehr Leistung. Nach wie vor arbeitet ein 1,6 Liter großer Turbomotor unter der Haube, der im ST200 allerdings – wer hätte es ahnen können – 200 statt der bisherigen 184 PS entwickelt. Auch das Drehmoment nimmt deutlich zu: 290 Newtonmeter liegen nun an. Satte 20 Prozent mehr als bisher.

Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h

Die Ford-Ingenieure haben sich allerdings noch ein weiteres Leistungs-Schmankerl einfallen lassen: Im bis zu 20 Sekunden andauernden Overboost-Modus werden weitere 15 PS und 30 Newtonmeter freigesetzt, was in einer respektablen Standardsprintzeit von nur 6,7 Sekunden auf 100 km/h mündet. Obwohl das Getriebe des neuen Fiesta ST200 kürzer übersetzt wurde als im alten Modell, erreicht der austrainierte Cityflitzer 230 Sachen in der Spitze – da macht man selbst auf der Autobahn eine gute Figur.

Verbessert wurden auch das Fahrwerk und das Bremssystem. Das ESP lässt sich in drei Stufen regeln. Auf der Optionsliste stehen jetzt auch belederte Recaro-Sportsitze, die für besten Seitenhalt sorgen sollen. Die Produktion des schnellen Fiesta ST200 soll im Juni 2016 beginnen, kurz darauf werden die ersten Modelle an die Händler ausgeliefert. Zu den Preisen hat sich Ford noch nicht geäußert. Der bisherige Fiesta ST stand für knapp 20.500 Euro in den Preislisten.

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