Mit dem neuen DS 7 Crossback will der PSA-Konzern auf die vorrangig aus Deutschland kommende Premium-Konkurrenz aufschließen. Das schicke Kompakt-SUV soll dabei nur der Anfang in einem sukzessiv wachsenden Modellprogramm sein – allerdings ein ziemlich gut aussehender.

Neben Peugeot und Citroën gibt es noch eine weitere Marke im PSA-Konzern, die in den letzten Wochen aufgrund der Opel-Diskussion fast in Vergessenheit geraten ist: DS. Der Edelableger von Citroën wird seit geraumer Zeit nicht nur als eigene Marke gehandelt, jetzt kommt mit dem neuen DS 7 Crossback auch das erste völlig eigenständige Modell der Premium-Franzosen auf den Markt. Denn das SUV ist nicht einfach ein aufgewerteter Citroën. Was man von dem auf BMW X3, Mercedes GLC und Audi Q5 zielenden Crossover im Designerdress zu erwarten hat, soll erstmals auf dem Genfer Autosalon in Augenschein genommen werden können.

DS 7 Crossback mit Lounge-Cockpit

Gerade das Design könnte zum erhofften Erfolg des SUV beitragen, ist es doch edel und eigenständig, aber eben nicht zu extravagant. Besonders bei der Gestaltung der Leuchteinheiten scheint man sich besonders viel Mühe gegeben zu haben: An der Front funkeln LED-Spots in der Grafik, die bereits von der Studie DS E-Tense bekannt sind. Beim Aufschließen des Autos drehen sich die Einheiten um 180 Grad und zeigen eine Purpur strahlende Begrüßungssequenz. Zwischen dem Lichterspiel macht sich ein selbstbewusster, sechseckiger Kühlergrill breit. Das Heck erleuchtet ebenfalls in sattem LED-Rot, hier fällt vor allem die aufwendige Lasergravur auf, die dem DS 7 einen gänzlich eigenständigen Charakter verleiht.

Auf 4,57 Meter Länge soll ausreichend Platz für vier bis fünf Personen nebst Gepäck sein. Inwieweit der Franzose beim Raumvolumen mit der ähnlich großen Konkurrenz mithalten kann, muss noch abgewartet werden. Die Bilder vom Innenraum versprechen zumindest stattliche Wohlfühlatmosphäre: Dicke Teppiche, Metalleinlagen, viel Leder und Echtholz sind Teil des vielleicht aufwendigsten Cockpits der DS-Geschichte. Digitale Instrumente und ein großes Infotainmentprogramm sind ebenso zu haben wie eine Vielzahl an Fahrassistenten, darunter ein neuer Einpark-Automat, teilautonomes Fahren im Stau und sogar ein Nachtsichtsystem.

Auch mit starkem Plug-in-Hybrid

Zunächst sollen herkömmliche Drei- und Vierzylindermotoren das neue SUV vorantreiben. Als Diesel oder Benziner soll die Leistung dann von 130 bis zu 225 PS reichen. Etwas später will DS einen 300 PS starken Plug-in-Hybrid mit Allradantrieb nachschieben. Bis zum Marktstart müssen sich DS-Fans allerdings noch knapp ein Jahr gedulden. Auch über die Preisgestaltung schweigt der Hersteller bislang.

Weitere Themen
DS 7 Crossback kommt 2018: Dieses SUV ist ein Angriff auf BMW, Mercedes und Co.