Eigentlich gibt es ihn noch gar nicht offiziell. Nur so ist der Preis zu erklären, der für einen neuen Acura NSX in den USA bei der Barrett-Jackson-Auktion in Scottsdale erzielt wurde. Satte 1,2 Millionen US-Dollar wurden geboten.

Dass der Acura NSX (in Europa Honda NSX) viele Fans hat, ist ein offenes Geheimnis. Aber der jetzt auf einer Auktion von Barrett-Jackson in Scottsdale, Arizona aufgerufene Preis für das erste Exemplar des neuen Hybridsportwagens war dennoch eine Überraschung. Rick Hendrick, Besitzer einer Autohandelsgesellschaft in den USA, bot für den Acura NSX – der in Europa unter der Marke Honda vertrieben wird – satte 1,2 Millionen Dollar (rund 1,1 Millionen Euro). Der volle Erlös der Auktion ging an eine Stiftung für Tumorerkrankungen bei Kindern.

Sammler sichert sich erstes Exemplar

Jon Ikeda, Vizepräsident Manager von Acura, zeigte sich hocherfreut über die Großzügigkeit des Auktionsgewinners und dessen Leidenschaft für den neuen NSX. "Mr. Hendrick wird das große Vergnügen haben, den allerersten NSX der neuen Generation zu besitzen, ihn fahren zu dürfen und gleichzeitig das Leben tausender Kinder zu verändern."

Rick Hendrick ist darüber hinaus kein unbekanntes Gesicht: Es ist beinahe zu einem Hobby des ehemaligen Nascar-Fahrers geworden, das jeweils erste Modell jedes wichtigen Neuwagens in den USA zu kaufen. So kaufte er auch die ersten Modelle der Corvette Stingray, der Z06 und der  ZL1.

Acura NSX geht im Frühling in den Verkauf

Die ab Frühjahr 2016 in den Handel kommenden Acura NSX, beziehungsweise Honda NSX, werden nicht ganz so teuer sein, wie das erste Exemplar: In den USA rechnet man mit einem Verkaufspreis beginnend bei 156.000 US-Dollar bis hin zum Topmodell für rund 200.000 US-Dollar. Für Europa stehen noch keine Preise fest.

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