Viele Jahre stellte das BMW 3er Coupé den Inbegriff einer sportlichen Fahrerfahrung dar. Der BMW M3 Coupé war für die meisten nicht weniger als das perfekte Sportgerät, das man messerscharf durch die Kurven manövrieren konnte. Nun will der auf der IAA 2013 vorgestellte BMW 4er ein neues Kapitel aufmachen und ebenso zur Legende werden wie das Vorgängermodell.

Neues BMW 4er Coupé: Tieferer Schwerpunkt

Auf der IAA 2013 können Automobilfans sich ein Bild davon machen, ob der 4er ein würdiger Nachfolger des altehrwürdigen 3er Coupés ist. Ihnen wird auffallen, dass der BMW stärker denn je von dem Volumenmodell Abstand nimmt. Der BMW 4er ist etwas länger und breiter, aber auch sieben Zentimeter flacher. Dadurch liegt sein Schwerpunkt tiefer als bei der Limousine.

Veränderungen betreffen nur die Außenhaut

Fahrdynamisch ist das ebenso von Vorteil wie die direktere Lenkung und die veränderte Konstruktion der Vorder- und Hinterachse. Eine veränderte Frontschürze mit großen Lufteinlässen unter den Scheinwerfern steht stellvertretend für das neue Selbstverständnis des BMW-Coupés. Auch das Seitenprofil weist einige Veränderungen zum 3er auf. Die Heckleuchten schauen fast genauso böse drein wie die vorderen Scheinwerfer. Das Heck wirkt kraftvoll - wie überhaupt der gesamte Auftritt des BMW.

Am Interieur haben die BMW-Ingenieure allerdings kaum Hand angelegt, dort findet der Fahrer die bekannte BMW-Architektur vor. Zu den wenigen Neuheiten zählt die berührungsempfindliche Oberfläche des iDrive Touch Controllers.

Drei Motoren zum Einstieg

Im Herbst 2013 wird mit der Auslieferung des 4ers begonnen. Zum Marktstart stehen drei Motorvarianten bereit, darunter das vorläufige Topmodell 435i mit dem 306 PS starken Reihensechszylinder. Mit dem 428i ist auch ein Vierzylinder an Bord. Komplettiert wird das Angebot von dem 420d, dem einzigen Diesel im Angebot. Das Aggregat soll nur 4,6 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen und in 7,3 Sekunden das Landstraßentempo erreichen.

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