Mit dem aufgefrischten Kia Optima fährt auf der IAA 2015 neue Konkurrenz für die etablierten Mittelklasse-Modelle vor. Mehr Platz, eine üppige Sicherheitsausstattung und verbesserte Motoren sollen es richten.

Kia wird auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (17. bis 27. September) die neue Europa-Version der Mittelklasse-Limousine Optima präsentieren. Damit nehmen die Südkoreaner künftig die Platzhirsche VW Passat und Ford Mondeo ins Visier nehmen. Zum Einstieg stehen ein überarbeiteter Turbodiesel mit 1,7 Liter Hubraum (141 PS) sowie ein 2,0 Liter großen Benziner (163 PS) zur Auswahl. Im kommenden Jahr soll außerdem eine Version mit Plug-in-Hybrid folgen.

Mehr Platz, mehr Stabilität

Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue Kia Optima in seinen Proportionen gewachsen. In der Länge misst die Limousine jetzt stattliche 4,855 Meter, in der Höhe 1,465 Meter und in der Breite beachtliche 1,86 Meter. Das soll vor allem den Fondpassagieren zugute kommen, die jetzt 25 Millimeter mehr Beinfreiheit genießen dürfen. Das Design wurde dabei nur dezent verändert, wirkt jetzt aber deutlich frischer und moderner. Ein neu gestalteter Kühlergrill und die schicken LED-Rückleuchten gehören zu den optischen Highlights.

Bei der Sicherheitsausstattung fährt Kia ebenfalls groß auf. Erwähnenswert ist vor allem das neue Vehicle Stability Management (VSM), eine Gegenlenkunterstützung, die für eine optimale Abstimmung zwischen elektronischem Fahrstabilitätsprogramm und der Servolenkung sorgen soll. Höhere Geschwindigkeit und eine erhöhte Stabilität in Kurven sollen das Ergebnis sein. Preise für den neuen Kia Optima haben die Südkoreaner bisher nicht genannt.

Weitere Themen
Angriff in der Mittelklasse: Der neue Kia Optima kommt zur IAA 2015