Mansory, der Veredler bereits extrem teurer Automobile, zeigt auf der IAA 2015 seine neueste Schöpfung: den Torofeo. Die Karosserie des Carbon-Renners besteht komplett aus Sichtcarbon. Auch unter der Haube lässt der Tuner kein Stein auf dem anderen.

Mansory will mit dem Torofeo erneut die Carbon-Kompetenz des Unternehmens unter Beweis stellen. Der Totalumbau des italienischen Zweisitzers umfasst nicht nur die üblichen Tuning- und Optikmaßnahmen - Mansory hat dem Fahrzeug eine komplett neu gestaltete Karosserie aus Sichtcarbon spendiert. Dabei wurde der ehemalige Lamborghini um bis zu 40 Millimeter verbreitert. Neu gestaltete Türen, Seitenschweller und Lufteinlässe unterstreichen die Eigenständigkeit des schwarzen Supersportlers.

1.250 PS durch Turbolader

Doch als wäre es damit noch nicht genug, pumpen die Tuner aus dem Fichtelgebirge den V10 des Lambos dermaßen auf, dass das maximale Drehmoment auf 1.000 Newtonmeter begrenzt werden muss. Die Maximalleistung soll 1.250 PS betragen, der Standardsprint wäre damit in 2,7 Sekunden erledigt. Allradantrieb und 20- beziehungsweise 21-Zoll-Felgen machen es möglich.

Im Innenraum geht es in ähnlichen Superlativen weiter. Hier wird jedoch verbaut, was der Kunde wünscht. Besonders auffällig: Mansory hat den roten Startschalter des Lamborghini – ähnlich wie in Flugzeugen – von der Mittelkonsole in den Dachhimmel verlegt.

Premiere auf der IAA

Der radikale Umbau ist so tiefgreifend, dass kaum noch von einem Lamborghini gesprochen werden kann. Das Fahrzeug ist ein Mansory, so würde es wahrscheinlich auch in den Zulassungspapieren stehen. Auf der IAA in Frankfurt, ab dem 17. September 2015, hat der Mansory Torofeo seine Premiere. Der Preis ist noch nicht bekannt, dürfte aber enorm sein - das Basismodell kostet bereits über 200.000 Euro.

Weitere Themen
Lamborghini Huracán in Sichtcarbon: Weltpremiere des Mansory Torofeo auf der IAA