Ein neues Unternehmen mit einer neuen Elektro-Limousine. Klingt nach Tesla? Kommt aber aus Taiwan, hört auf den Namen Thunder Power und fährt auf der IAA einen schicken E-Flitzer vor, der seine Designwurzeln nicht verbergen kann.

Die viertürige Limousine mit Heckantrieb soll mit einem 230 oder 320 Kw (312 und 435 PS) starken Elektromotor bestellt werden können und mit einer vollen Akkuladung bis zu 600 Kilometer weit kommen. Mit einer 30-minütigen Ladung sollen schon 300 Kilometer möglich sein. Für die stärkere Variante gibt das Unternehmen Thunder Power ein Spurtvermögen von 5,0 Sekunden auf 100 km/h an. Die Höchstgeschwindigkeit des knapp zwei Tonnen schweren Fahrzeugs soll bei standesgemäßen 250 km/h liegen.

Design aus Italien

Der Thunder Power Sedan genannte Emporkömmling wurde von Zagato in Milan gezeichnet. Denkt man sich die eigenwilligen Scheinwerfer und den Kühlergrill weg, könnte das Design auch durchaus als ein kleiner Maserati durchgehen. Der Hersteller verweist darüber hinaus auf europäische Technik-Expertise, darunter Bosch, Dallara und CSI Entwicklungstechnik. Technikchef bei Thunder Power ist ebenfalls kein unbekanntes Gesicht: Peter Tutzer, der auch schon für Lotus, Porsche und Bugatti gearbeitet hat, gilt als Kopf hinter der neuen Marke.

Schon 2017 soll der Marktstart in Europa für den Thunder Power Sedan sein, erst danach folgen China und die USA. Zu den Preisen hat sich der Hersteller noch nicht offiziell geäußert, er könnte allerdings deutlich unter dem eines Tesla Model S liegen. Derzeit ist der neue Elektrospross auf der IAA in Frankfurt zu bewundern.

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