Volkswagen stößt mit seinem neuen VW Golf 7 R in ungeahnte Leistungssphären vor: Der auf Sport getrimmte Kompaktwagen bringt satte 300 PS auf den Asphalt und sprintet in 4,9 Sekunden auf Tempo 100. Damit ist die R-Version der stärkste und schnellste Serien-Golf, der bisher gebaut wurde.

VW Golf 7 R: Technische Daten beeindrucken

300 - das ist für VW-Fans aktuell die magische Zahl. Lange wurde spekuliert, jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der neue VW Golf 7 R verfügt tatsächlich über den Motor des Audi S3 und leistet wie der Ingolstädter 300 PS. Stärker war bisher kein Serien-Golf.

Bei der Höchstgeschwindigkeit gibt es allerdings keine Überraschung: Wie schon beim Vorgängermodell sind aufgrund einer elektronischen Sperre maximal 250 km/h möglich. Die Spurtzeiten wiederum haben sich verbessert: Mit Sechsgang-Handschaltung sprintet der VW Golf 7 R in 5,3 Sekunden auf Tempo 100. Sofern der Allradler über DSG verfügt, vergehen lediglich 4,9 Sekunden. Schneller war bisher kein Serien-Golf.

Optischer und fahrdynamischer Feinschliff

Im Vergleich zu seinen weniger kraftvollen Serienbrüdern unterscheidet sich der VW Golf 7 R durch neue Schürzen und Seitenschwellerverkleidungen, ein tiefer gelegtes Fahrwerk, 18 Zoll große Leichtmetallfelgen und verchromte Doppelendrohre am Heck. Im Innenraum kommen unter anderem Sportsitze, ein Sportlenkrad, eine Edelstahlpedalerie, verschiedene Carbonapplikationen und eine blaue Ambientebeleuchtung zum Einsatz.

Seine Publikumspremiere feiert der Über-Golf auf der IAA 2013 in Frankfurt (12. bis 22. September). Danach rollt der VW Golf 7 R zu den Händlern. Mindestens 38.325 Euro müssen für den Wolfsburger überwiesen werden. Auch teurer war bislang kein serienmäßig gebauter Golf.

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