Die nächste Smart-Generation soll erst im Herbst 2014 vorgestellt werden, doch die Studie Smart Fourjoy könnte jetzt schon einen vagen Ausblick geben. Das viersitzige Konzeptfahrzeug feiert seine Premiere auf der IAA 2013 in Frankfurt, ist allerdings alles andere als seriennah.

Im Smart Fourjoy könnten die Insassen nass werden

Alltagstauglich wäre das Concept Car nicht wirklich: Denn durch den Verzicht auf Türen, eine Heckscheibe und ein komplettes Dach würde Mercedes seine Kunden Wind und Wetter aussetzen. Da es bei einem Showcar wie dem Smart Fourjoy allerdings nicht auf Realismus ankommt, stehen auf der IAA 2013 vor allem die Designaspekte im Fokus des Interesses.

Die Karosserie der Studie besteht aus einer weiß lackierten Aluminium-Zelle und wirkt ohne Türen, Fenster und Dach besonders luftig. Ins Auge fällt an der Front besonders der Kühlergrill mit seinem extrem feinmaschigen Gitter. Obwohl er ebenfalls vier Personen Platz bieten soll, ist der Smart Fourjoy kürzer als der aktuelle Smart Forfour. Dafür beeindruckt das Concept Car mit seiner Breite von knapp zwei Metern. Für die kommende Smart-Generation ist das allerdings weniger realistisch.

Futuristischer Innenraum und moderner Elektromotor

Das Interieur mutet mit den luftigen Schalensitzen und einem transparenten, beleuchteten Instrumententräger im Cockpit besonders futuristisch an. Die Bedienung des Smart Fourjoy erfolgt hauptsächlich über berührungsempfindliche Oberflächen. Lediglich das runde Kombiinstrument und das Einspeichen-Lenkrad, verweisen auf ältere Modelle. Der modernen und vor allem jungen Zielgruppe entsprechend setzt Mercedes auf hippe Details wie eine Skateboard-Halterung und zwei Helme im Kofferraum.

Angetrieben wird die Studie von einem 75 PS starken Elektromotor, der seine Energie aus einer 17,6 kWh fassenden Lithium-Ionen-Batterie bezieht. Fahrwerte verriet Mercedes noch nicht, verspricht aber ein agiles und spritziges Fahrvergnügen.

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