Lotus hat seinen neuen Renner 3-Eleven vorgestellt. Der offene Flitzer ist der schnellste Serien-Lotus aller Zeiten und rast in der Spitze auf 290 km/h.

Passender Anlass: Auf dem Goodwood Festival of Speed am vergangenen Wochenende präsentierte Lotus erstmalig seinen neuen Leichtbausportler 3-Eleven der Öffentlichkeit. Und der Wagen hat es in sich: Mit 290 Stundenkilometern ist der kleine Bolide das flotteste Serienmodell, das je von dem britischen Hersteller gebaut wurde.

Toyota-Power sorgt für reichlich Vortrieb

Die Kraft des Lotus 3-Eleven stammt von einem Toyota-V6 mit Kompressor-Aufladung. Das Aggregat leistet ordentliche 456 PS. Da der Einsitzer lediglich 900 Kilogramm auf die Waage bringt (Leergewicht) und ein entsprechend beachtliches Leistungsgewicht von mehr als 507 PS pro Tonne vorweisen kann, hat das Triebwerk leichtes Spiel und beschleunigt den Rennwagen-Zwerg in unter 3,1 Sekunden auf Tempo 100.

"Dieser Wagen ist ein echter Killer, er lässt deutlich teurere Konkurrenz alt aussehen", sagt Jean-Marc Gales, CEO der Lotus Group. Ganz unrecht hat Gales sicherlich nicht mit dieser Behauptung, auch wenn sich ein Lotus nur schwerlich mit den Supersportwagen dieser Welt vergleichen lässt. Ausgewachsene Boliden sind da denn doch um einiges komfortabler als die Rennmaschine im Mini-Format.

Markteinführung Anfang 2016

Gebaut wird der Lotus 3-Eleven in zwei Versionen: für die Straße und für die Piste. Die auf 311 Exemplare limitierte Produktion soll im Februar in 2016 starten. Los geht es in Großbritannien zu Preisen ab 82.000 Britische Pfund, umgerechnet rund 116.000 Euro.

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