2014 scheint das Jahr der Massenrückrufe zu werden. Nun muss Mercedes auf einen möglichen Defekt bei seiner C-Klasse reagieren. In den USA und Kanada ruft der deutsche Premiumhersteller daher 284.000 Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Auch BMW startet derzeit eine weitere Rückrufaktion in Nordamerika.

Vom Mercedes-Rückruf betroffen sind C-Klasse-Modelle der Baureihe W 204, die zwischen 2008 und 2011 gefertigt wurden. Bei einigen Exemplaren könnte eine defekte Verbindung zwischen den Steckern der Rücklichter und den Lampenträgern dafür sorgen, dass die Heckleuchten ausfallen oder schwächer werden, berichtet unter anderem "Spiegel Online". Laut US-Sicherheitsbehörde erhöhe das die Gefahr von Auffahrunfällen. Ein Daimler-Sprecher versicherte allerdings, dass bislang keine solche Fälle bekannt sind.

Kein Rückruf in Deutschland

Auch in anderen Ländern können Mercedes C-Klassen der entsprechenden Baujahre betroffen sein - darunter zum Beispiel Deutschland. Allerdings wird es hier keine Rückrufaktion geben. Tritt das Problem dennoch auf, können Fahrzeughalter in die Werkstatt fahren und den Schaden auf Kulanzbasis beheben lassen. Bemerkbar macht sich ein Ausfall der Rücklichter durch eine Fehlermeldung im Cockpit.

BMW hat diese Woche ebenfalls einen Rückruf in den USA gestartet. 156.000 Fahrzeuge der Baureihen 1er, 3er, 5er, 6er, X3, X5, X6 und Z4 müssen zur Überprüfung möglicher Motorenprobleme in die Werkstatt. Damit ist die Autoindustrie weiter auf dem Weg zu einem Rekordjahr, was die weltweiten Rückrufaktionen angeht. Die größten Massenrückrufe mussten dieses Jahr Toyota (6,58 Millionen) und General Motors (6,3 Millionen) starten.

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