Drei Monate nach Produktionsstart der C-Klasse Limousine präsentiert Mercedes jetzt das T-Modell seiner Mittelklasse. Der Kombi ist größer geworden als sein Vorgänger und glänzt mit vielen nützlichen Extras.

Mercedes setzt auf Wachstum. Das gilt nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die einzelnen Fahrzeugmodelle der Stuttgarter. Jüngstes Beispiel: das T-Modell der C-Klasse, das auf der AMI Leipzig (31. Mai bis 8. Juni) seine Premiere feiert. Ab September 2014 ist die zweite Karosserie-Variante des Mittelklassewagens erhältlich. Und mit den jetzt angekündigten Features will Mercedes seinen Kunden den Mund wässerig machen.

Äußerlich fällt der Längenzuwachs im Vergleich zum Vorgänger um 9,6 Zentimeter auf. Das sorgt für Entfaltungsmöglichkeiten im Interieur: Das neue T-Modell bietet mehr Beinfreiheit und das Kofferraumvolumen wächst um fünf auf 450 Liter. Bei umgeklappter Rückbank fasst das Gepäckabteil sogar 1.510 Liter. Die hinteren Plätze sind jetzt übrigens im Verhältnis 40:20:40 teilbar.

Motoren mit 115 bis 333 PS

Angetrieben wird das gewachsene T-Modell von den bewährten Diesel- und Benzinmotoren. Im Gegensatz zur vorherigen Generation sind diese bis zu 20 Prozent sparsamer. Insgesamt steht eine Leistungsbandbreite von 115 bis 333 PS zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Diesel-Hybrid-Variante, die kombinierte 231 PS leistet. Später soll auch ein Benzin-Hybrid dazukommen.

Beim Design des T-Modells hat sich Mercedes wie erwartet an der Limousine der C-Klasse orientiert. Am Heck fallen neu gestaltete LED-Rückleuchten ins Auge. Vorne kann der Kunde zwischen zwei verschiedenen Optiken wählen: dem Sportgrill mit eingefasstem Mercedes-Stern oder dem Luxusgrill mit stehendem Stern auf der Motorhaube.

Sicherheit ist Trumpf

Bei der Ausstattung des C-Klasse T-Modells legt Mercedes großen Wert auf Sicherheit - und das nicht nur gegen Extra-Bezahlung. Der Attention Assist, der den Fahrer vor Unaufmerksamkeit oder Müdigkeit warnt, ist serienmäßig an Bord. Gleiches gilt für den Collision Prevention Assist Plus, der bei Gefahr notfalls eine autonome Bremsung vornimmt. Beide Systeme stammen aus S- und E-Klasse.

Auf Wunsch gibt es weitere Extras, die das Fahren sicherer und angenehmer machen, zum Beispiel das Head-up-Display, der aktive Spurhalte-Assistent oder der 4MATIC Allradantrieb. Gebaut wird das neue T-Modell am Mercedes-Standort in Bremen. Zu welchem Preis der C-Klasse-Kombi ab Herbst erhältlich ist, verrät der Hersteller noch nicht.

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