Nach drei Jahren hat Mercedes sein viertüriges Coupé CLS überarbeitet. Optisch fällt das Facelift der zweiten Modellgeneration recht dezent aus. Dafür legt der Premiumhersteller bei seiner Oberklasse technisch noch eine Schippe drauf. Seine offizielle Premiere feiert das überarbeitete Modell auf dem Pariser Autosalon im Herbst 2014.

Schon das Teaser-Bild vom Dienstag zeigte, welches Highlight im Fokus der Modellüberarbeitung stand. So bekommt das Mercedes CLS Facelift serienmäßige Voll-LED-Scheinwerfer, optional sind Multibeam-LED-Lichter an Bord. Deren 24 Leuchtdioden pro Scheinwerfer sind in 255 Stufen dimmbar und werden pro Sekunde bis zu 100 Mal neu ausgerichtet. Das soll für eine optimale Ausleuchtung der Straße sorgen, gleichzeitig aber auch verhindern, dass andere Verkehrsteilnehmer bei Nacht vom Fernlicht geblendet werden.

Dezente optische und umfassende technische Überarbeitung

Da man der zweiten Generation des Mercedes CLS noch keine Alterserscheinungen ansehen kann, hielt sich der Hersteller bei den optischen Modifikationen zurück. Die leichten Retuschen am vorderen Stoßfänger und an den Rückleuchten sind nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Im Interieur des viertürigen Coupés zählen das freistehende Display und das Dreispeichenlenkrad zu den Neuerungen. Mit Assistenzsystemen ist das CLS Facelift nach dem Vorbild der S-Klasse ausgestattet - von der Verkehrszeichenerkennung bis zur Einparkautomatik.

Antriebsseitig stehen ab Herbst zwei neue Motoren sowie neue Allradoptionen für bestimmte Modellvarianten zur Auswahl. Ergänzt wurde die Motorenpalette um einen 170 PS starken Vierzylinder-Turbodiesel sowie um einen 3,0-Liter-V6-Biturbo mit 333 PS. Alle Dieselvarianten sowie der CLS 500 Benziner sind auf Wunsch mit Neungang-Automatik erhältlich. Preise für das ab September lieferbare Facelift-Modell nannte Mercedes noch nicht.

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