Am Mittwochabend hat Daimler den neuen Smart Fortwo enthüllt. Der kleine Stadtflitzer, der gerade einmal 2,69 Meter in der Länge misst, hat aber nicht nur ein neues Design bekommen. Um zu verdeutlichen, dass der Zweisitzer in Sachen Sicherheit nachgelegt hat, ließ Mercedes den Smart mit der S-Klasse zusammenstoßen.

Ein Smart Fortwo prallt mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h auf eine Mercedes S-Klasse - was zunächst nach einem Horrorszenario für die Kleinstwagenfahrer klingt, hat Daimler im Rahmen eines freiwilligen Crashtests tatsächlich durchgespielt. Natürlich saßen Crashtest-Dummies im neuen City-Auto, doch denen hat der frontale Aufprall anscheinend weniger ausgemacht, als man angesichts der wuchtigen S-Klasse vermuten würde. Bei 50-prozentiger Überdeckung der Fahrzeuge blieb der Insassenraum Herstellerangaben zufolge intakt. Die Passagiere hätten beste Überlebenschancen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bewährte Tridion-Zelle schützt Insassen

"Grundlage für die hohe Crashsicherheit des neuen smart bildet die bewährte tridion Zelle. Sie sorgt für eine effiziente Energieaufnahme, z.B. bei Frontalunfällen", erklärt Professor Rodolfo Schöneburg, Leiter Fahrzeugsicherheit bei Mercedes. Die Fahrgastzelle besteht größtenteils aus ultrahochfestem Stahl. Darüber hinaus gestaltete der Autobauer die Knautschzonen bei der neuen Generation so groß wie möglich. Auch ein serienmäßiger Knie-Airbag für den Fahrer soll für mehr Sicherheit sorgen.

Mit welchem Schweregrad der Verletzungen man rechnen muss, wenn der 1.124 Kilogramm schwere Smart Fortwo bei Stadttempo auf die 2.308 Kilogramm schwere S-Klasse prallt, ließ Mercedes zwar offen - auch der offizielle Euro NCAP Crashtest steht noch aus. Allerdings kann man angesichts des freiwilligen Crahstests optimistisch sein, dass die neue Smart-Generation dabei gut abschneiden wird.http://www.tieraerzteverband.de/bpt/presseservice/ansprechpartner/index.php

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