Ein Mini ist ein Mini ist ein Mini: Dieser Eindruck drängt sich beim Betrachten der jüngsten Erlkönigbilder des britischen Kult-Flitzers auf. Äußerlich bleibt sich auch die dritte Auflage seit der modernen Wiederbelebung durch BMW im Jahr 2001 treu. Die Änderungen entdecken vermutlich nur die echten Fans. So werden Scheinwerfer und Heckleuchten etwas größer als bisher.

Endlich ein richtiger Tacho

Deutlich auffälliger sind hingegen die Modifikationen im Innenraum. Die Tage des unpraktischen Tachos im Bratpfannen-Format sind gezählt. Der Grundriss in der Mittelkonsole bleibt zwar erhalten, doch künftig befindet sich dort nur noch das Multimediasystem. Darunter liegen große Klima-Drehregler, eine konventionelle Leiste mit Knöpfen und nur noch bis zu vier große verchromte Kippschalter. In ihrer Mitte befindet sich ein roter Schalter zum Starten des Motors, der an die Anlasser von alten Flugzeugen erinnert. Der neue Tacho schrumpft auf normales Format und befindet sich wie der Drehzahlmesser klassisch vor dem Fahrer.

Gemeinsame Plattform

Technische Basis des künftigen Mini ist die so genannte UKL1-Plattform von BMW. Sie dient auch als Grundlage für künftige frontangetriebene BMW im 1er-Format, darunter der neue Van mit dem Arbeitstitel "Active Tourer". Unter die Haube des Mini wandern die neuen Dreizylinder-Turbobenziner von BMW, die voraussichtlich zwischen 125 und 220 PS leisten. Unterhalb dieser Leistungsstufe bleibt es bei den bisher schon eingesetzten PSA-Aggregaten. Offiziell vorgestellt wird der neue Mini auf der Frankfurter IAA im September 2013.

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