Wegen Erfolglosigkeit wird das 2011 auf dem US-Markt eingeführte Nissan Murano CrossCabriolet eingestellt. Die exotische Mischung aus SUV und Cabrio tritt nach nur vier Jahren und einer Modellgeneration den Rückzug an.

Obwohl der Automobilmarkt in den letzten Jahren für SUV-Modelle sehr zugänglich war, zieht Nissan mit dem Modelljahreswechsel das Nissan Murano CrossCabriolet aus dem Programm. Damit reagiert der japanische Hersteller auf schleichende Absätze des Modells mit dem sehr eigenwilligen Design.

Crossover ja - CrossCabriolet nein, danke!

Vom Boom der Crossover-SUVs kann der Nissan Murano CrossCabriolet nicht profitieren. Der Mix aus SUV und Coupé - wie bei BMW X6 oder Range Rover Evoque - kommt an. Der Mix aus SUV und Cabrio hingegen offensichtlich nicht, wie die Verkaufszahlen deutlich zeigen. Der Kompromiss aus Cabrio und Geländewagen scheint schwierig. Zwar gibt es auch bei anderen Herstellern ähnliche Konzepte, einen Marktstart haben sich bisher aber die wenigsten zugetraut. Möglicherweise ist das Scheitern des für den US-Markt konzipierten Modells auch dem gewöhnungsbedürftigen Design geschuldet. Elemente wie die zweigeteilte Heckscheibe entsprechen nicht jedermanns Geschmack.

Voll auf US-Markt ausgelegt

Den amerikanischen Autokäufern wollten die Japaner das Nissan Murano CrossCabriolet seit 2011 mit einer breit dimensionierten Serienausstattung und großem Komfort schmackhaft machen. Lederbezüge auf Sitzen und Lenkrad sind im Zweitürer serienmäßig, im Innenraum funktioniert nahezu alles automatisch per Knopfdruck. Der 3,5-Liter-V6 läuft mit 256 PS und 336 Nm unter permanentem Allradantrieb, die Automatik schaltet stufenlos.

Wer sich mit der Optik des Nissan Murano CrossCabriolet anfreunden kann und die Markteinführung in Europa kaum abwarten konnte, muss sich zügig um einen US-Import kümmern. Ab etwa 31.000 Euro wird das Modell drüben gehandelt.

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