Opel steigt ins Carsharing-Geschäft ein. Fahrzeughalter können dabei ihre Autos einfach per App verleihen, unabhängig vom Modell.

Opel möchte auch ein Stück vom boomenden Carsharing-Kuchen abhaben. Wie die "Bild" berichtet, haben die Rüsselsheimer ein neues Carsharing-Modell in der Pipeline, das zunächst von rund 20.000 Opel-Mitarbeitern getestet wird. Im Gegensatz zu BMW mit ihrem Carsharing-Dienst DriveNow und Daimler mit Car2Go setzt Opel darauf, das Leihen von Autos möglichst einfach zu gestaltet und richtet sich langfristig deshalb direkt an die Autofahrer. Dafür hat Opel die Plattform CarUnity inklusive einer gleichnamigen App ins Leben gerufen.

Jeder kann sein Auto verleihen

Das Besondere an CarUnity ist, dass Opel im Gegensatz zur Konkurrenz nicht selbst Fahrzeuge zur Verfügung stellt. Der Autobauer bietet eine "Car Sharing Community powered by Opel" und richtet sich mit seiner App an den Markt des privaten Carsharings. Somit bedient Opel nicht wie die Konkurrenz das klassische Free-Floating-Modell. Jeder, der ein Auto besitzt, kann sich künftig bei CarUnity anmelden und sein eigenes Fahrzeug stundenweise oder für mehrere Tage vermieten. Weitere Details werde Opel erst nach einer zweiwöchigen Testphase zum offiziellen Launch der App mitteilen. Interessenten können sich aber schon jetzt über die Homepage Carunity.com für das Opel-Carsharing registrieren.

Die Testphase von CarUnity soll dazu dienen, die Funktion des Dienstes auf Herz und Nieren zu testen. Für die breite Masse sei geplant, den neuen Carsharing-Dienst ab dem 24. Juni deutschlandweit zur Verfügung stellen.

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