Dank finaler Abstimmung lässt der Hybrid-Supersportwagen Porsche 918 dem McLaren P1 beim Sprint auf Tempo 100 keine Chance. Die Spurtwerte des Zuffenhausers konnten mithilfe des gewichtsoptimierten Weissach-Pakets noch einmal nach unten korrigiert werden.

Der Kampf der Hybrid-Supersportwagen ist in vollem Gange: Der Verkauf des McLaren P1 ist bereits angelaufen. Bald folgt der Marktstart des Ferrari LaFerrari und des Porsche 918 Spyder. Kurz vor der Auslieferung der ersten Porsche-Modelle hat sich der Autobauer seinen Supersportwagen noch einmal vorgeknöpft und dem Hypercar eine finale Abstimmung inklusive eines Leichtbaupakets verpasst. Das Ergebnis beeindruckt, die Fahrwerte konnten abermals verbessert werden.

Porsche 918 Spyder: Technische Daten

Statt zuvor in 2,8 Sekunden rast der Porsche 918 Spyder in nur noch 2,6 Sekunden auf Tempo 100. Damit ist der Zuffenhauser in der Königsdisziplin um zwei Zehntelsekunden schneller als die direkte Konkurrenz von McLaren (2,8 Sekunden). Angetrieben wird der Porsche von einem V8-Benziner und zwei Elektromotoren, die auf eine Systemleistung von 887 PS kommen. Der McLaren leistet insgesamt 916 PS.

Beim Sprint auf 200 und 300 Stundenkilometer muss sich der Deutsche allerdings dem Briten weiterhin geschlagen geben, obgleich auch hier die Zeiten verbessert werden konnten. Für 200 km/h braucht der Porsche 918 Spyder 7,2 Sekunden (McLaren P1: 6,8 Sekunden). 19,9 Sekunden vergehen bis Tempo 300 (McLaren P1: 16,5 Sekunden). Auch preislich gesehen hat der Brite die Nase vorn: Für den P1 sind mindestens eine Million Euro zu zahlen, der Porsche schlägt mit wenigstens 769.000 Euro zu Buche.

Weitere Themen
Fahrwerte verbessert: Porsche 918 Spyder zeigt McLaren P1 die Rücklichter