Nachdem in den vergangenen zwei Wochen gleich zwei aktuelle Porsche 911 GT3 in Flammen aufgegangen sind, ruft der Zuffenhauser Sportwagenbauer nun alle Modelle des Typs zurück in die Werkstätten. Von der Rückrufaktion betroffen sind alle 785 ausgelieferten Fahrzeuge des Modelljahres 2014.

Als die Nachricht von zwei ausgebrannten Porsche 911 GT3 Anfang der Woche durch die Presse ging, reagierte Porsche und stoppte die Auslieferung des leistungsgesteigerten Neunelfers. Nun geht die VW-Tochter noch einen Schritt weiter und ruft alle Besitzer eines aktuellen Modells dazu auf, ihr Fahrzeug in die Vertragswerkstatt zu bringen. Man wolle alle Motoren des Modelljahres 2014 überprüfen.

Besitzer sollen Porsche 911 GT3 stehen lassen

Am besten sollten die GT3-Besitzer das Auto jedoch nicht selbst in die Werkstatt fahren, sondern es abschleppen lassen. Denn laut offizieller Pressemitteilung empfiehlt Porsche den Haltern, ihren Sportwagen vorerst nicht zu nutzen. Das mag daran liegen, dass die Ursachenforschung weiter auf Hochtouren läuft. Bislang ist also noch unklar, warum ein Porsche 911 GT3 in Italien und einer in der Schweiz plötzlich in Flammen aufgingen. Immerhin habe es bis dato keine Verletzten gegeben.

Das Modelljahr 2014 des Porsche 911 GT3 ist seit August 2013 erhältlich und wurde bereits 785 Mal ausgeliefert. Allein im noch jungen Jahr 2014 konnte Porsche 322 Exemplare verkaufen. Der Sportler rangiert mit 470 PS unter den Turbo-Varianten des Neunelfers und kostet neu mindestens 137.000 Euro.

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