Die Autosammlung des tödlich verunglückten Schauspielers Paul Walker soll verkauft werden. Die Erben wollen die zahlreichen Boliden allerdings nicht im Namen des Hollywoodstars auf einer Publicity-wirksamen Auktion versteigern, sondern in einem kleinen privaten Rahmen abgeben.

Paul Walker war nicht nur in der populären Filmreihe "Fast & Furious" ein Autonarr - auch privat begeisterte sich der Schauspieler leidenschaftlich für schnelle Boliden. Im Laufe der Jahre sammelte Walker über 30, zum Teil exotische Wagen an. Diese Sammlung möchten die Erben in Zusammenarbeit mit der ehemaligen Tuning-Werkstatt "Always Evolving" von Paul Walker nun verkaufen, berichtet das US-Portal "TMZ".

Verkauf im Stillen

Der Verkauf der Autos soll im Stillen und nicht über eine öffentlichkeitswirksame Auktion vonstattengehen. Wie es heißt, wollen die Erben nicht den Namen des tödlich verunglückten Schauspielers benutzen, um den Preis künstlich in die Höhe zu treiben. Die Sammlung besteht größtenteils aus Sportwagen und umfasst neben einigen Mustang-Modellen auch Fahrzeuge von BMW, Audi, Porsche, Ferrari und Toyota.

Unfallursache: Zu hohe Geschwindigkeit

Paul Walker kam im November 2013 als Beifahrer bei einem Autounfall in Kalifornien ums Leben. Am Steuer des Wagens saß der bei dem Crash ebenfalls getötete ehemalige Rennfahrer Roger Rodas. Dieser war dem endgültigen Unfallbericht der zuständigen Polizei zufolge mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h viel zu schnell unterwegs und verlor in einer Kurve die Kontrolle über seinen Porsche Carrera GT.

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