2013 verunglückte der "Fast & Furious"-Star Paul Walker in Kalifornien tödlich mit einem Porsche Carrera GT. Die Tochter des Hollywoodstars hat nun vor einem amerikanischen Gericht Klage gegen den deutschen Sportwagenhersteller eingereicht.

Laut der Anklageschrift, die der Anwalt der 16-jährigen Tochter des verstorbenen Schauspielers bei einem US-Gericht eingereicht hat, wird Porsche aufgrund widerrechtlicher Tötung verklagt. Das berichtet die Nachrichtenagentur "Associated Press". Der Grund für die Vorwürfe: Der Porsche Carrera GT soll zahlreiche Entwicklungsfehler aufweisen, die möglicherweise zum Tod des damals 40-jährigen Frauenschwarms geführt haben.

Paul Walker soll eingeschlossen gewesen sein

In der Klage von Meadow Rain Walker heißt es dem Bericht nach, dass Entwicklungsfehler dazu geführt hätten, dass Walker in Folge des Unfalls im Wrack eingeschlossen war. Das Fahrzeug fing zum damaligen Zeitpunkt kurz nach dem Crash Feuer. Genauer genannt werden unter anderem eine nicht angemessene Stabilitätskontrolle und ein fehlender Schutz für die Passagiere, wenn der Wagen Flammen fängt. Ohne die Mängel wäre Paul Walker laut Anklage heute wahrscheinlich noch am Leben.

Am 30. November 2013 war Paul Walker zusammen mit seinem Freund und Hobbyrennfahrer Roger Rodas in einem Porsche Carrera GT in Valencia, Kalifornien unterwegs. Kurz hinter einer Kurve verlor Rogers, der am Steuer des Wagens saß, die Kontrolle über den 612 PS starken Supersportwagen und prallte gegen einen Baum. Der Wagen ging sofort in Flammen auf. Beide Insassen kamen noch am Unfallort ums Leben. Laut Polizei hätte überhöhte Geschwindigkeit zum Unfall geführt, keine technischen Probleme.

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