Auch der Allrad-911 erhält das aktuelle Facelift der Baureihe. Mit verkleinertem Hubraum und Turbopower blasen Carrera 4 und Targa 4 zum Angriff. Der Targa ist damit erstmals mit Turbomotor erhältlich.

Da sich laut Porsche ein Drittel der 911-Kunden für den Allradantrieb entscheidet, haben die Schwaben kurz nach Erscheinen des Facelifts der Carrera-Modelle auch den allradgetriebenen Varianten dem Update unterzogen. Die Turbomotoren mit jeweils 3,0 Liter Hubraum leisten 370 beziehungsweise 420 PS im S-Modell und sollen neben dem satten Drehmoment durch Zwangsbeatmung vor allem beim Verbrauch mit neuen Bestmarken aufwarten.

Spurtstarke Allradmodelle mit optionaler Hinterachslenkung

Den Sprint bis 100 km/h beherrschen die Allradmodelle wie gewohnt souverän: Für den Carrera 4S mit Doppelkupplung gibt der Hersteller eine Zeit von nur 3,8 Sekunden an. Der Targa 4S sowie das Cabriolet benötigen jeweils 0,2 Sekunden mehr, zusätzlichen Versteifungen geschuldet. Die Allrad-Sportler geben sich wie bisher am Heck zu erkennen: Das durchgezogene Leuchtenband wirkt nun noch dreidimensionaler, es betont die zusätzliche Breite der Modelle (plus 44 Millimeter). Optional gibt es jetzt erstmals eine Allradlenkung für mehr Wendigkeit.

Äußerlich haben Carrera 4 und Targa 4 die bereits bekannten Neuerungen beim Design erhalten: neues Tagfahrlicht, tieferes Fahrwerk, schalenlose Türgriffe und neu gestalteter Heckdeckel mit nun längs angeordneten Lamellen. Die neue Carrera-Generation mit vier angetriebenen Rädern kommt ab Ende Januar 2016 auf den Markt. Die Preise wurden gegenüber den bisherigen Modellen angehoben und starten bei 103.983 Euro für den Carrera 4. Für den Targa 4S sind mindestens 131.234 Euro fällig.

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