Den vor zwei Jahren von Renault angekündigten Nachfolger der legendären Alpine-Sportwagen wird der französische Autobauer allein weiterentwickeln. Das Unternehmen übernimmt die 50-prozentige Beteiligung der Caterham Group an der Société des Automobiles Alpine Caterham.

Vor zwei Jahren besiegelte Renault die Zusammenarbeit mit dem britischen Unternehmen Caterham. Das Ziel damals: einen erschwinglichen zweisitzigen Sportwagen in der Tradition früherer Alpine-Modelle zu entwickeln. Jetzt geht Renault diesen Weg ohne Partner weiter, wird alleiniger Gesellschafter der neu benannten Société des Automobiles Alpine. Das teilte der Autobauer in einer Presseerklärung mit. Am ursprünglichen Ziel wird dabei festgehalten: "Der französische Hersteller wird die Entwicklung des Alpine Sportwagens im Alleingang fortsetzen und das Fahrzeug wie geplant 2016 auf den Markt bringen."

Gründe für Trennung sind unklar

Warum das Joint Venture nach nur zwei Jahren aufgelöst wurde, ist unbekannt. Die Kooperation von Renault und Alpine in der Formel 1 soll von der Entscheidung nicht betroffen sein. In der Pressemitteilung heißt es zudem, dass beide Unternehmen "auch für die Zukunft eine weitere Zusammenarbeit bei anderen Projekten in Betracht" ziehen.

2012 stellten Renault und Caterham eine erste Studie vor, wie der künftige Zweisitzer aussehen könnte. Der Sportwagen soll von einem 300 PS starken Vierzylinder-Mittelmotor angetrieben werden und etwa 40.000 Euro kosten. Damit träte der neue Alpine in direkte Konkurrenz zum Alfa Romeo 4C, dem Audi TT oder dem Nissan 370Z.

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