Mit dem Tesla Model S schickt sich der amerikanische Autobauer Tesla Motors an, auch den deutschen Markt zu erobern. Helfen soll dabei der Bau eines dichten Netzes an Schnellladestationen.

Seit August steht das Tesla Model S bei den deutschen Händlern. Auf dem Heimatmarkt in den USA ist die luxuriöse Elektro-Limousine ein voller Erfolg - und führt die Zulassungsliste im Premiumsegment an. In Norwegen ist das Elektroauto noch vor dem VW Golf gar der meistverkaufte Wagen momentan. Um in Deutschland ähnliche Verkaufserfolge zu erzielen, plant Tesla Motors den eigenen Angaben nach, großzügige Investitionen, um das Aufladen des Fahrzeugs zu erleichtern.

Schnellladestationen an den Autobahnen sind nur der Anfang

Geplant sind in den kommenden Monaten zunächst acht Schnellladestationen an den Autobahnverbindungen München - Stuttgart, München - Zürich und Köln - Frankfurt. Bis Ende 2014 soll das Netz der sogenannten Supercharger in ganz Deutschland ausgebaut sein. Zudem will das amerikanische Unternehmen zahlreiche Service-Center eröffnen - mit dem Ziel, dass 80 Prozent der deutschen Bevölkerung maximal 100 Kilometer von einem Center entfernt leben.

Sofern Besitzer ihr Tesla-Modell an eine Schnellladestation anschließen, beträgt die Ladedauer lediglich 30 Minuten, bei herkömmlichen Stromanschlüssen sind es mehrere Stunden. Die Reichweite des Tesla Model S beträgt bis zu 400 Kilometer.

Weitere Themen
Elektro-Invasion: Tesla baut flächendeckend Schnellladestationen in Deutschland