Tesla ruft weltweit alle 90.000 Model S zurück in die Werkstätten. Grund sind technische Probleme mit den Sicherheitsgurten.

Telsa muss weltweit alle Fahrzeuge seiner Premium-Limousine Model S zur Ausbesserung in die Werkstätten zurückrufen. Betroffen sind laut Angaben des Unternehmens rund 90.000 Fahrzeuge. Der Grund für die groß angelegte Rückrufaktion: Das Gurtsystem des Edelstromers kann sich aus der Verankerung lösen.

90.000 Tesla Model S zum Kontroll-Check

Im November hatte es in Europa einen Fall gegeben, bei dem sich der Gurt aus der Verankerung gelöst hatte, als sich der Beifahrer im Model S nach hinten umgedreht hatte. Die Ursache wurde damals in einem lockeren Bolzen ausgemacht. Um sicherzugehen, dass es sich dabei um ein Einzelproblem handelt, lässt Tesla den korrekten Sitz der Bolzen in allen Fahrzeugen der Baureihe nachprüfen. Überwiegend vom Rückruf betroffen sollen Halter in den USA sein, aber auch in Europa müssten einige Fahrzeuge zum Kontroll-Check.

Der finanzielle Aufwand für den riesigen Rückruf ordnet Tesla indes als gering ein. Für die Halter entstehen keinerlei Kosten. Auch soll es in diesem Zusammenhang bisher zu keinen Unfällen oder Verletzungen gekommen sein. Für den US-Markt wird das Tesla Model S im kalifornischen Fremont (seit 2012), für den EU-Markt im niederländischen Tilburg (seit 2013) produziert.

Weitere Themen
Weltweiter Tesla-Rückruf: Alle 90.000 Model S müssen in die Werkstatt zurück