Der angeschlagene Autobauer Opel will bis 2016 wieder schwarze Zahlen schreiben. Dafür bringt sich der Rüsselsheimer Hersteller mit neuen Kleinwagen und einem zweiten Elektroauto in Stellung. Außerdem soll das Volumenmodell Astra schon in diesem Quartal günstiger werden, um die Verkaufszahlen des Kompaktwagens anzukurbeln.

Opel will wieder Erfolgsgeschichten schreiben. Dafür plant der Autobauer sowohl kurzfristig als auch mittelfristig umzusetzende Maßnahmen. Den Anfang bilden "spannende Astra-Preiskalkulationen", wie Opel-Vertriebsvorstand Peter Christian Küspert der "Automobilwoche" am Rande eines Händler-Treffens in Frankfurt verriet. Der kompakte VW Golf-Konkurrent soll schon in diesem Quartal günstiger werden, damit die Verkaufszahlen neuen Schwung erhalten.

Günstiger City-Flitzer und kleines Elektroauto geplant

Im Herbst 2014 folgt dann die Vorstellung der neuen Corsa-Generation. In den Handel kommt der VW Polo-Rivale wohl Anfang 2015. Im selben Jahr will Opel sein Modellprogramm allerdings nach unten erweitern: Wie die "Automobilwoche" berichtet, kommt dann ein neues Stadtauto auf den Markt, das dem VW Up die Kunden ablocken soll. Preislich wird Opel seinen City-Flitzer vermutlich unterhalb der 10.000-Euro-Marke ansiedeln.

Für 2016/2017 wiederum ist ein neuer Stromer aus dem Hause Opel geplant. Dieses aktuell noch unter dem Projektnamen "BEV" ("Battery Electric Vehicle") laufende Elektroauto wird dem Zeitungsbericht zufolge unterhalb des Ampera positioniert, der preislich bei 38.300 Euro (mit Range Extender) startet. Mit einem kleineren und günstigeren E-Fahrzeug will man eine breitere Masse ansprechen und sich für die strengeren CO2-Vorgaben der EU ab 2021 rüsten.

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