Das große Ziel von VW ist es, der weltweit führende Autobauer zu werden. Um diese Position zu erreichen, müssen die Wolfsburger an Toyota vorbeiziehen. Dabei sollen womöglich gleich mehrere neue SUV-Modelle helfen.

Um Toyota bei den weltweiten Autoverkäufen zu überholen, scheint VW alles auf die Karte Sport Utility Vehicle zu setzen. In den kommenden Jahren soll das SUV-Portfolio der Wolfsburger von bisher zwei auf dann sechs Modelle verdreifacht werden. So berichtet es der Nachrichtendienst "Bloomberg". Das Medienunternehmen will von vertrauenswürdigen Quellen erfahren haben, dass VW vier neue SUVs in der Pipeline hat. Tiguan und Touareg sollen also ordentlich Familienzuwachs bekommen. Davon erhofft sich VW vor allem ein Absatzwachstum auf dem US-Markt, wo der Hersteller seit einigen Monaten stark hinterherhinkt.

Taigun, T-Roc und CrossBlue als Basis?

Zunächst wird laut "Bloomberg" 2015 ein Modell unterhalb des Tiguan auf den Markt kommen. Das SUV soll deutlich spritsparender sein als der Tiguan und einen Coupé- sowie einen Ableger mit langem Radstand bekommen. Des Weiteren plane VW ein Crossover-Modell, das Elemente der Studien Taigun oder T-Roc übernehmen könnte. Auf Basis des 2013 präsentierten CrossBlue solle es zumindest für den US-Markt im Jahr 2016 ein Mittelklasse-SUV geben, heißt es.

Der Grund, weshalb VW angeblich gleich mehrere neue SUVs entwickeln will, leuchtet ein. Bis zum Jahr 2018 werden Sport Utilitiy Vehicles weltweit 20,1 Prozent der gesamten Autoproduktion ausmachen. So prognostiziert es die Unternehmensberatung PwC. Die Zahlen des Kraftfahrbundesamtes zeigen auch in Deutschland den Trend, dass dieses Segment das am stärksten wachsende ist.

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