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Reifenmontage

Eine Reifenmontage beinhaltet üblicherweise das Abziehen der alten Reifen, das Aufziehen neuer Reifen und das anschließende Auswuchten. Wird bei der Reifenmontage nicht sauber gearbeitet, kann es gefährlich werden.

Reifen montieren Werkstätten mit speziellen Montiermaschinen, die für Hobbyschrauber in der Regel kaum zugänglich sind. Es führt bei der Reifenmontage also kaum ein Weg an der Werkstatt oder dem Reifenservice vorbei. Die Kosten sind glücklicherweise meist überschaubar. Günstige Werkstätten bieten eine Reifenmontage zum Preis von etwa 50 Euro an – für alle vier Reifen. Abhängig von Anbieter, Reifen- und Felgenart kann eine Reifenmontage allerdings auch deutlich teurer werden. Grundsätzlich ist eine Reifenmontage auf Alufelgen komplizierter als auf Stahlfelgen, daher wird dafür von manchen Werkstätten ein Aufpreis erhoben.

Insbesondere bei Hochgeschwindigkeitsreifen, Niederquerschnittsreifen und Runflats sollten Autobesitzer die Reifenmontage bei qualifizierten und gut ausgestatteten Anbietern durchführen lassen. Werden diese Reifen nicht fachgerecht oder mit veralteten Montiermaschinen aufgezogen, besteht die Gefahr, dass Risse in der Wulst oder Knicke in den Flanken entstehen. Infolgedessen kann Luft und Feuchtigkeit eindringen, was zu schweren Materialschäden führen kann. Daher kann eine fehlerhafte Reifenmontage schwere Verkehrsunfälle verursachen, warnt die Dekra. Problematisch an einer unsachgemäßen Reifenmontage ist, dass sie kaum zu erkennen ist, sobald der Reifen erst einmal auf der Felge sitzt.

Ein Betrieb, der die Reifenmontage mit einer modernen Montiermaschine durchführt, die auch für Hochgeschwindigkeits- und Runflat-Reifen zugelassen ist, sollte also unbedingt erfragt werden. Laien können geeignete Montiermaschinen unter Umständen auch an einem entsprechenden Prüfsiegel des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie e.V. (WdK) erkennen.

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