Den Oldtimer im Winter nutzen – für Sie keine Option? Dann müssen Sie Ihren Klassiker in der Garage unterbringen. Wie Sie Ihr historisches Fahrzeug optimal einmotten, sodass es im Frühjahr  schnell wieder fahrbereit ist, lesen Sie im Folgenden.

Nutzen SIe Ihren Oldtimer im Winter nicht, müssen Sie ihn richtig einlagern. Ansonsten drohen Ihnen im Frühjahr böse Überraschungen wie beispielsweise eine defekte Wasserpumpe oder ein durchgerosteter Auspuff. Um solchen Schäden vorzubeugen, bereiten Sie die Karosserie und den Innenraum idealerweise auf den Winter vor und suchen einen geeigneten Lagerort.

Die Karosserie vorbereiten

Vor dem Einlagern müssen Sie Ihren Oldtimer zunächst gründlich reinigen und auf Mängel überprüfen. Den Lack waschen Sie am besten per Hand, da sich einige ältere Fahrzeuge nicht für Waschanlagen eignen. Zusätzlich überprüfen Sie die Karosserie auf Insektenreste, Vogelkot sowie sonstigen Schmutz und entfernen diese Partikel. Weiterhin empfiehlt sich eine Durchsicht des Unterbodens auf Korrosion. Das gelingt am besten auf einer Hebebühne in der Werkstatt und unter Zuhilfenahme eines Fachmanns.

Zu guter Letzt begutachten Sie bei Cabrios auch das Verdeck. Achten Sie dabei auf Risse, durch die Feuchtigkeit in den Innenraum eindringen könnte. Reinigen Sie das Verdeck gründlich mit mildem Haarshampoo oder speziellen Reinigungsmitteln für Verdecke und imprägnieren Sie es.

Den Innenraum säubern

Auch den Innenraum müssen Sie vor der Einlagerung ordentlich reinigen. Nutzen Sie dafür Schwamm oder Lappen und einen Staubsauger. Ledersitze säubern Sie mit Pflegemitteln, die der Fahrzeughersteller empfohlen hat. Leeren Sie den Aschenbecher und entfernen Sie sämtliche Gegenstände aus dem Wagen. Zum Schluss nehmen Sie alle Fußmatten sowohl aus dem Fahrer- als auch dem Kofferraum heraus. Zusätzlich können Sie noch Trockenpulver im Innen- und Kofferraum aufstellen.

Der richtige Lagerort für den Oldtimer im Winter

Wenn Sie Ihren Oldtimer im Winter einlagern wollen, sollten Sie dafür einen klimatisierten Raum auswählen. Eine Temperatur von 15 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von ungefähr 40 Prozent sind laut ADAC optimal. Dadurch bildet sich kaum Kondenswasser, welches sich in den Hohlräumen sammeln und zu Schäden führen könnte. Bei einer zu trockenen Lagerung besteht die Gefahr, dass Materialien wie Leder, Gummi und Holz leiden.

Sind sowohl die Karosserie als auch der Innenraum des Oldtimers auf das Einlagern vorbereitet, stellen Sie das Fahrzeug in die Garages, lösen Sie die Handbremse und öffnen die Fenster einen kleinen Spalt. Besitzt Ihr Klassiker ein Verdeck, klappen Sie es zu, aber verschließen es aber nicht komplett. Gegen Staub hilft laut ADAC ein einfaches Baumwolltuch, das Sie im Oldtimer-Fachhandel kaufen können. Keinesfalls dürfen Sie ein Kunststofffasertuch oder eine Plastikfolie als Abdeckung verwenden, da diese nicht luftdurchlässig sind.

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