Oldtimer sind Fahrzeuge, die 30 Jahre und älter sind - für den Begriff Youngtimer gibt es hingegen keine eindeutige Definition. Dennoch können Sie auch solche Klassiker, die den Oldtimer-Status noch nicht erreicht haben, oftmals günstig versichern. Worauf es dabei ankommt und welche Bedingungen unter Umständen erfüllt sein müssen, erfahren Sie im Folgenden.

Unter dem Begriff Youngtimer werden in der Regel Pkw ab einem Alter von 20 Jahren zusammengefasst, teils sogar Fahrzeuge ab 15 Jahren. Ab einem Alter von 30 Jahren wird aus dem Young- ein Oldtimer, doch nicht immer setzt sich dieses auch unmittelbar im Sprachgebrauch durch. Viele Fahrzeuge, die noch häufig im Straßenbild anzutreffen sind, gelten auch mit 30 Jahren und mehr auf dem Buckel noch als Youngtimer.

Erreicht Ihr Youngtimer dieses Alter und damit den rechtlichen Oldtimer-Status, können Sie ein H-Kennzeichen beantragen, sofern der Wagen die Voraussetzungen dafür erfüllt. Damit gehen in der Regel Steuer- und Tarifvorteile bei der Versicherung einher. Doch auch vorher besteht die Möglichkeit, Versicherungsvorteile zu nutzen.

Vorteile einer speziellen Youngtimer-Versicherung

Da es keine eindeutige Definition gibt, können die Versicherungsunternehmen in Deutschland selbst festlegen, ab welchem Alter ein Fahrzeug als Youngtimer gilt - in der Regel im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Sie können dann aus einer Haftpflicht-, Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung wählen.

Achten Sie beim Abschluss einer speziellen Versicherung für Ihren jungen Klassiker darauf, dass für die Berechnung der Prämie sowie der Entschädigungssumme im Schadensfall der individuelle Marktwert des Fahrzeugs sowie sein Zustand herangezogen werden. Darüber lassen Sie am besten ein Gutachten erstellen. So verhindern Sie, dass Sie im Schadensfall nur den Fahrzeugwert erstattet bekommen, der nicht widerspiegelt, wie viel Geld Sie unter Umständen in den Erhalt oder die Restauration des Autos gesteckt haben.

Nutzen Sie Ihren Youngtimer nicht, möchten ihn aber gegen Schäden versichern, erkundigen Sie sich nach sogenannten Ruheversicherungen. Für die Risiken einer Restauration bieten einige Versicherer oder Automobilclubs wie der ADAC auch spezielle Restaurationsversicherungen an.

Zum Teil strenge Vorgaben der Versicherungen

Die Nutzung eines meist günstigen Youngtimer-Tarifs ist häufig an strenge Bedingungen geknüpft. Denn häufig werden die 20 bis 30 Jahre alten Fahrzeuge noch als Gebrauchsfahrzeug im Alltag genutzt, weshalb die Versicherungen öfter Schadensersatz leisten müssen als bei Oldtimern, die nur selten bewegt werden.

Häufig müssen Sie der Versicherung daher nachweisen, dass Sie ein anderes Alltagsfahrzeug besitzen, dass Ihr Fahrzeug einen bestimmten Mindestwert aufweist oder dass der Fahrer ein vorgeschriebenes Mindestalter überschreitet.

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