Mit dem Chevrolet CERV II versteigert das amerikanische Auktionshaus RM Auctions ein ganz besonderes Unikat: Der offene Ami-Sportler sollte einst dem legendären Ford GT40 das Leben schwer machen.

Eigentlich sollte der zwischen 1963 und 1964 gebaute Chevrolet CERV II wie sein Vorbild, der Ford GT40, auf den weltweiten Pisten für Furore sorgen. Doch Mutterkonzern Generel Motors schwor dem Rennsport ab. Der CERV, was für Chevrolet Engineering Research Vehicle steht, kam nicht über den Status eines Prototypen hinaus und "verkam" getreu seinem Namen zu einem Forschungs- und Entwicklungsfahrzeug. Jetzt steht der ungewöhnliche Sportwagen zum Verkauf - im Rahmen einer Versteigerung des Auktionshauses RM Auctions Ende November.

Chevrolet CERV II: Fahrwerte eines heutigen Supersportwagens

1,4 bis 1,8 Millionen US-Dollar dürfte der Chevrolet CERV II Schätzungen zufolge einbringen. Entwickelt wurde der Sportler, der heute wie ein Spielzeugauto anmutet, von Zora Arkus-Duntov, dem "Vater der Corvette".

Ursprünglich verrichtete im Chevrolet ein rund 500 PS starkes Triebwerk seine Arbeit. Da der Wagen nur 725 Kilogramm auf die Waage brachte und über Allradantrieb verfügte, waren laut der Macher für damalige Zeiten brachiale Fahrwerte möglich: Tempo 100 nach nur 2,8 Sekunden, in der Spitze über 340 km/h. 1969 erhielt der CERV II einen ZL1-V8-Motor mit sieben Liter Hubraum und rund 700 PS.

Ein Jahr darauf wurde der Sportwagen eingelagert und wechselte bis zum heutigen Tag mehrmals den Besitzer. Glaubt man RM Auctions, soll der Chevrolet CERV II auch heute noch fahrbar sein.

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