Gerade einmal fünf Minuten hat die Auktion gedauert - dann war der zweitälteste Ford GT40 der Welt verkauft. Sein Preis: unglaubliche sieben Millionen US-Dollar. Umgerechnet entspricht das einem Verkaufserlös von rund 5,1 Millionen Euro.

Dass der bei Mecum Auctions angebotene Ford GT40 so beliebt war, lässt sich vor allem damit erklären, dass es das zweitälteste Exemplar in der Geschichte dieses legendären Rennwagens ist - der Prototyp mit der Chassis-Nummer GT/104, um genau zu sein. 1964 begannen die Tests dieses besonderen Modells, bei dem der Hersteller im Vergleich zum Vorgänger bereits auf leichteren Stahl setzte. Das erste Langstreckenrennen in Le Mans lief dennoch nicht erfolgreich, berichtet "Top Gear". Der Motor fing an zu brennen. Und auch mit dem neuen 4,7-Liter-V8 aus der Shelby Cobra ließen die Rennerfolge auf sich warten.

Verkaufshit trotz mangelnder Rennerfolge

Bereits wenige Zeit später war die Rennkarriere dieses Ford GT40 beendet. Er wurde abgelöst von moderneren Prototypen. Bis 1971 blieb der Rennwagen im Besitz des Herstellers, bevor er in die Hände von GT40-Restauratoren wanderte. 2010 brachte ihn Paul Lanzante wieder in den Zustand von 1965 - das Jahr, in dem der Prototyp mit einem dritten Platz in Daytona den größten Erfolg seiner Karriere feiern konnte.

Jetzt kam der wenig erfolgreiche, aber umso seltenere Ford GT40 bei Mecum Auctions in Texas unter den Hammer. Bereits nach fünf Minuten hatte er einen neuen Besitzer gefunden, der stolze 5,1 Millionen Euro für den Oldtimer ausgab. Dieser will allerdings anonym bleiben.

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