18 Exemplare sollten es ursprünglich werden, doch sechs fehlen - bis heute. Der Lightweight Jaguar E-Type Special GT entstand ab 1963 insgesamt 12 Mal. Die fehlenden sechs Einheiten des Rennwagens will die britische Edelmarke ab Sommer nachreichen. Sie entstehen originalgetreu in Handarbeit.

Sechs Chassis-Nummern sind noch frei. Sie kommen ab Sommer tatsächlich noch zum Einsatz, wenn Jaguar die bislang nicht realisierten Exemplare der E-Type Lightweight-Serie von 1963 nachreicht. Der Rennwagen mit Sammlercharakter unterschied sich vom serienmäßigen E-Type vor allem durch den starken Einsatz von Aluminium - unter anderem für Chassis, Karosserie, Dach und Motor. Dadurch sparten die Ingenieure 114 Kilogramm Gewicht ein. Die Sammlerstücke, die nun nachgebaut werden, entstehen exakt nach den damaligen Spezifikationen für den Rennsport.

Nach mehr als 50 Jahren wird die Serie komplettiert

"Der E-Type ist ein legendäres Fahrzeug, und der Lightweight E-Type ist das begehrteste Modell von allen", zitiert das britische "Autocar" den Projektverantwortlichen Derek Weale. Die Chance, die Serie nach mehr als 50 Jahren zu vervollständigen, könne man sich nicht entgehen lassen, sagt er dem Autoportal.

Wie das originäre Modell wird auch der neue Jaguar E-Type Lightweight über eine Aluminium-Karosserie verfügen und von einem 1,8-Liter-Reihensechszylinder angetrieben werden. Den Preis dieses raren Autos behält Jaguar vorerst für sich. Allerdings verriet der Hersteller bereits, dass enthusiastische Jaguar-Sammler bei der Vergabe der Rennwagen bevorzugt werden.

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