Eine echte Legende kommt im August in den USA unter den Hammer. Das Auktionshaus Gooding & Company versteigert einen Porsche 917K aus dem Steve McQueen-Film "Le Mans". Möglich, dass das Auto der teuerste Porsche aller Zeiten wird.

Am 16. und 17. August schauen Autofans aus aller Welt gespannt nach Pebble Beach. In der kleinen Küstengemeinde in Kalifornien versteigert das Auktionshaus Gooding & Co. einige Klassiker der Automobilgeschichte. Highlight in diesem Jahr ist der Porsche 917K, den Steve McQueen im Rennfilm "Le Mans" aus dem Jahr 1971 gefahren ist.

Der Rennwagen aus dem Jahr 1969 hat die Fahrgestellnummer 024 und ist damit der vorletzte Porsche 917K, der überhaupt gebaut wurde. Im Film wurde er als wegen seiner hellblau-orangefarbenen Lackierung als Gulf 917 bezeichnet. "917-024 ist eines der berühmtesten Rennautos, das jemals bei einer öffentlichen Auktion versteigert wurde. Wir sind begeistert, dass wir den Gulf 917 präsentieren dürfen", lässt David Gooding, Präsident des Auktionshauses, in einer Presseerklärung verlauten.

20 Millionen Dollar für den Hollywood-Porsche?

Der Porsche 917K von 1969 wird angetrieben von einem 4,5-Liter-Zwölfzylindermotor, der 560 PS leistet. Das Exemplar, das Steve McQueen im Film "Le Mans" gefahren ist, war bis 1978 im Besitz der Erben von Rennfahrer Jo Siffert. Anschließend wurde es an einen französischen Sammler verkauft und bis 2001 in der Nähe von Paris untergebracht. Dort hat es der jetzige Besitzer gefunden und restauriert, sodass es nun nahe dem Originalzustand ist.

Gooding & Company nennen offiziell keinen Zielpreis. Die "L.A. Times" berichtet aber, dass mehrere privat verkaufte Porsche 917K für zehn bis 15 Millionen Dollar den Besitzer wechselten - ohne Hollywood-Vergangenheit. Die Zeitung spekuliert deshalb, dass der Steve McQueen-Porsche mehr als 20 Millionen Dollar einbringen könnte. Damit wäre er der teuerste Porsche aller Zeiten.

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