1,34 Meter Auto für 176.000 US-Dollar: Diesen scheinbar völlig übertriebenen Betrag brachte jetzt der historische Kleinwagen Peel P50 bei einer Auktion von RM Sotheby's ein. Immerhin handelt es sich bei dem ulkigen Dreirad um das kleinste Serienauto der Welt.

Das Auktionshaus RM Sotheby's hat im Rahmen seiner Amelia-Island-Auktion ein besonders verrücktes Ergebnis erzielt. Unter den versteigerten Fahrzeugen befand sich ein roter Peel P50 aus dem Jahr 1964. Das aufwendig restaurierte Exemplar ist mit einer Gesamtlänge von nur 1,34 Metern das bis heute kleinste Serienauto der Welt. Mit einer Verkaufssumme von 176.000 Dollar (circa 156.000 Euro) übertraf der Peel P50 seinen ursprünglich angepeilten Auktionspreis von 75.000 bis 100.000 Dollar deutlich.

Kleiner Peel P50 ganz groß

Tatsächlich handelt es sich bei dem Kleinwagen aber nicht nur um das kleinste, jemals gebaute Serienauto der Welt, sondern auch um ein äußerst seltenes Modell. Zu Beginn der 1960er-Jahre wurde der Peel P50 nur rund 120 Mal hergestellt. Bis heute sollen zwischen 40 und 50 Fahrzeuge dieses Typs überlebt haben.

Angetrieben wird der skurrile Einsitzer von einem 49 Kubikzentimeter großen Einzylinder-Zweitakter, der gut 4 PS entwickelt und ursprünglich als Moped-Motor diente. Die Kraftübertragung findet über ein Dreiganggetriebe ausschließlich an das einzelne Hinterrad statt. Trotz der vergleichsweise mickrigen Leistung soll der Antrieb ausreichen, um das im Leerzustand nur 62 Kilogramm schwere Gefährt bis auf Tempo 70 zu beschleunigen.

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