Vor ziemlich genau 30 Jahren wurde der Opel Monza GSE auf der IAA vorgestellt - für den Rüsselsheimer Autobauer ein Grund zum Feiern. So wird das von 1983 bis 1986 gefertigte Sportcoupé in seiner höchsten Ausstattungslinie GSE im Rahmen einer Sonderschau auch auf der IAA 2013 präsentiert. Zudem ist der Monza nun reif für das H-Kennzeichen.

Opel Monza GSE bekommt Oldtimer-Status

Die ersten Exemplare des Opel Monza liefen zwar schon 1978 vom Band, die höchste Ausstattungslinie GSE wurde jedoch erst 1983 angeboten, nachdem das Sportcoupé ein Jahr zuvor einer Modellpflege unterzogen wurde. Als Antrieb war ausschließlich ein Dreiliter-Sechszylinder-Einspritzmotor erhältlich, der 180 PS leistete. Serienmäßig mit an Bord waren Recaro-Sportsitze, ein Lederlenkrad, ein Bordrechner sowie die ab Ende 1983 erstmals in einem Opel zum Einsatz kommenden Digitalanzeigen. In dem vier Jahre währenden Produktionszeitraum wurden insgesamt 43.812 Exemplare verkauft.

Oldtimer-Freunde, die heute im Besitz eines Opel Monza GSE sind, können noch in diesem Jahr ein H-Kennzeichen für ihr historisches Fahrzeug beantragen - sofern es sich weitestgehend im Originalzustand befindet. Mit einem Oldtimerkennzeichen sind in der Regel Steuer- und Versicherungsvorteile verbunden.

Opel: Historische Sonderschau auf der IAA 2013

Neben dem Opel Monza GSE, der vom 10. bis zum 22. September am Opel-Stand in Halle acht zu sehen sein wird, stellt der Rüsselsheimer Autobauer auf der IAA 2013 zwei weitere Klassiker zur Schau: einen 20 Jahre alten Opel Calibra mit einem 170 PS starken V6-Motor sowie einen 50 Jahre alten Opel Kapitän L.

Letzterer feierte seine Premiere im Jahr 1963 und ist damit das älteste Fahrzeug am Opel-Stand. Der Oldtimer in der Luxus-Version wurde zu Produktionszeiten mit einem 90 PS starken Reihensechszylinder ausgestattet und beschleunigte das Oberklassemodell auf bis zu 150 km/h. Verkauft wurde er insgesamt 145.616-mal.

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