Am Wochenende starten die ersten fünf Bundesländer in die Sommerferien und in den kommenden Wochen folgt der Rest. Viele Reisende starten dann wieder mit dem Auto in den Urlaub. Damit hierbei nichts schief geht, hilft eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten.

Wer nicht in den Urlaub fliegt, fährt meistens mit dem eigenen Auto. Doch wer dabei ins Ausland fährt, muss an ein paar Dinge denken, um schon von vorneherein Problemen aus dem Weg zu gehen. Für die folgenden Punkte sollte deshalb eine Checkliste angelegt werden, damit nichts schief geht, wenn Sie in den wohlverdienten Sommerurlaub starten.

Warnweste und Pannenhilfe

Während in Deutschland eine Warnweste pro Auto ausreicht, schreiben andere europäische Länder Warnweste für alle Fahrzeuginsassen vor. Erkundigen Sie sich nach den jeweiligen Regeln im Urlaubsland und sorgen Sie vor. Andernfalls droht im Ernstfall ein Bußgeld. Warndreieck und Verbandskasten sollten außerdem so positioniert werden, dass Sie diese trotz vollem Kofferraum schnell und ohne Probleme erreichen können.

Wer Mitglied in einem Verkehrsclub ist, kann sich in der Regel auch im Ausland auf schnelle Pannenhilfe verlassen. Vergessen Sie aber keinesfalls Ihre Mitgliedskarte und erkundigen Sie sich rechtzeitig nach der internationalen Notrufnummer des Clubs. Wer einen Schutzbrief bei seiner Kfz-Versicherung besitzt, sollte im Vorfeld klären, welche Leistungen durch die Police im Ausland abgedeckt sind.

Papiere und Zahlungsmittel

Bei Autoreisen ins Ausland dürfen die wichtigsten Papiere auf keinen Fall fehlen. Hierzu gehören der Personalausweis, der Führerschein, die Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein) sowie die Grüne Versicherungskarte, die Ihnen bei einem Unfall viel Ärger ersparen kann. Ein internationaler Führerschein ist bei Reisen ins europäische Ausland nicht nötig. Wer außerhalb der EU einen Mietwagen bucht, sollte sich allerdings erkundigen, ob im jeweiligen Reiseland ein solcher benötigt wird. Ebenfalls ratsam ist ein im Vorfeld ausgedruckter Europäischer Unfallbericht, der so angelegt ist, dass er in verschiedenen Sprachen ausgefüllt werden kann. Das Dokument erhalten Sie bei ihren Verkehrsclub oder im Internet.

Bei der Autofahrt ins Ausland fallen in vielen Fällen Mautgebühren an. Wer dabei in ein Land reist, in dem nicht der Euro gültig ist, sollte auch Kleingeld in der entsprechenden Währung bei sich tragen. Grundsätzlich ist es ratsam, die Mautgebühren per Kreditkarte zu bezahlen, da diese in der Regel überall akzeptiert wird. Inzwischen gibt es auch Mautstationen, an denen nur noch bargeldlos bezahlt werden kann.

Werkzeug und Dokumente

Um bei kleineren Pannen nicht gleich auf einen Pannendienst angewiesen zu sein, ist es außerdem ratsam, etwas Werkzeug und ein paar wichtige andere Utensilien mitzuführen. Hierzu zählen unter anderem Isolierband, Spanngurte und ein Seil, mit denen lose Bauteile bis zur nächsten Werkstatt fixiert werden können. Auch Ersatzglühbirnen für die Scheinwerfer und Rückleuchten sind ratsam. Praktisch sind außerdem eine Taschenlampe und gegebenenfalls ein Feuerlöscher. Auch eine Flasche Motoröl und ein Kanister mit destilliertem Wasser zum Auffüllen der wichtigsten Flüssigkeiten an Bord sollten nicht fehlen.

Wer mit Tieren unterwegs ist, muss zudem auch hier sämtliche Papiere mitführen, die für einen Transport in ein anderes Land benötigt werden. Hierzu zählen der EU-Heimtierausweis und außerhalb der EU auch ein internationaler Impfpass. Außerdem muss das Haustier durch einen Chip oder eine Tätowierung erkennbar sein.

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