Als Beifahrer hat man es nicht leicht: Viele Autofahrer können einen mit ihren Angewohnheiten hinter dem Steuer in den Wahnsinn treiben. Wir haben die zehn nervigsten zusammengestellt.

Es gibt Menschen, bei denen sitzt man einfach nicht gerne als Beifahrer im Auto. Wir alle kennen die kleinen, fiesen Fahrangewohnheiten. Angewohnheiten, die die Autofahrt zum Höllentrip machen können.

1. Pfeifen im Auto

Die Fahrt könnte so schön sein, doch der Fahrer beginnt hemmungslos die kratzige Musik aus dem Radio mitzupfeifen. Noch schlimmer: Er performt ein Best-of der Zeltlagerhits, mit denen er als Jugendlicher bei Wanderausflügen drangsaliert wurde. Bewahren Sie am besten Ruhe.

2. Rauchen

Der Aschenbecher des Corsa B ächzt bereits unter der Last hunderter verqualmter Kippenreste, doch der Fahrer zündet sich seelenruhig den nächsten Glimmstängel an. Chancen auf Frischluft gibt es leider nicht, denn rechts rückt einem der 40-Tonner auf die Pelle und links überholen die Versicherungsvertreter mit Tempo 250. Bei solchen Zeitgenossen sollten Sie ruhig auf die hohe Giftkonzentration hinweisen, die durch Zigarettenrauch im Innenraum entstehen kann.

3. Nicht beschleunigen

Die Autobahnauffahrt schafft der Polo 1.0 TDI gerade noch im vierten Gang, doch dann kommt der Beschleunigungsstreifen: Der herannahende Viehtransporter zieht im letzten Moment nach links, aber an Herunterschalten ist nicht zu denken, "der Umwelt zuliebe". Dabei möchte man als Beifahrer doch nur noch eine Weile was von selbiger erleben. Weisen Sie solche Fahrer darauf hin, dass zu langsames Beschleunigen Auffahrunfälle provozieren kann.

4. Klimaanlage als Kühlschrank benutzen

"Ach, das ist doch so schön kühl!" Es ist immer wieder eine Freude, bei Menschen ins Auto zu steigen, die im Sommer gerne angenehme 16 Grad aus ihrer Klimaanlage pressen, während draußen der Teer anfängt Blasen zu werfen. Fragen Sie den Fahrer, ob er ein Faible für Sommergrippen und gerötete Augen durch Trockenheit hat.

5. Pöbeln

Ja, Straßenverkehr nervt. Und ja, nicht alle wissen, wie man sich im Großstadtdschungel richtig verhält. Aber Autofahrer, die andere ständig beleidigen und zurechtweisen müssen, wirken sich nicht gerade positiv auf das Wohlbefinden der anderen Passagiere aus. Sie müssen eingreifen, sollte sich die Person hinter dem Steuer zu sehr aufregen.

6. Essen und Trinken

"Kannste mir mal schnell den Senf reichen?" Viele Beifahrer würden das vielleicht anstandslos tun, wenn der Tacho keine 140 anzeigen würde und der Vordermann gerade zum Überholen ausschert. Der Fahrer muss sich auf den Verkehr konzentrieren. Besser: Pausen einlegen.

7. Nicht hochschalten

Der Motor jault freudig im zweiten Gang mit Tempo 50, Passanten schauen sich bereits fragend um. Ermutigen Sie schaltfaule Fahrer, auch mal weiter zu schalten als bis zum Gang hinten links. Auch der Umwelt zuliebe!

8. Fahren mit geöffneten Fenstern

Ob Eiseskälte oder brühende Hitze. Der Immer-offen-Fahrer fährt unbeirrt mit heruntergelassener Scheibe. Hier sollten Sie höflich um Schließung bitten, wenn es Ihnen auf der Rückbank zu windig wird.

9. Unsicherheit

"Wo soll ich jetzt einbiegen? Soll ich das nächste Fahrzeug noch vorbeilassen?" Fahrer, die einfach nie wissen, was zu tun ist, können mächtig anstrengen. Was soll man denn tun als Beifahrer? Das Lenkrad hat schließlich der andere in der Hand. Stehen Sie solchen Fahrern zur Seite und beruhigen Sie sie mit Nachsicht, wenn die Verkehrssituation es zulässt.

10. Rasen

Selbst wenn der Fahrer glaubt, alles unter Kontrolle zu haben. Als Beifahrer hat man es eben nicht. Zeigen Sie uneinsichtigen Personen hier die Rote Karte: Wird weiter gerast, fahren Sie in Zukunft nicht mehr mit.

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