Auf zum Oldtimertreffen – doch wie kommt man mit dem historischen Schätzchen zum Veranstaltungsort? Ihm fehlt schließlich die Zulassung für den Straßenverkehr. Die Lösung: Rote Kennzeichen mit einer 07er-Kennung.

Die meisten Verkehrsteilnehmer verbinden die roten Nummernschilder mit Händlern, die Fahrzeuge für Probefahrten oder Überführungen nutzen. Sofern bestimmte Auflagen erfüllt werden, geben die Behörden die Kennzeichen auch an Privatpersonen heraus.

07er für das Oldtimertreffen

Während die roten Nummernschilder im gewerblichen Bereich die Ziffern 06 haben, gibt es für Oldtimer die rote Kennung mit der 07. Diese sind für den kurzfristigen Betrieb auf der Straße, wie etwa Oldtimertreffen, gedacht. Alternativ gibt es das H-Kennzeichen für historische Fahrzeuge, die dauerhaft im Straßenverkehr zugelassen sind. Praktisch: Sollten Sie mehrere Oldtimer besitzen, können Sie Ihr rotes 07er-Kennzeichen zwischen mehreren Fahrzeugen wechseln – je nachdem, welcher Wagen gefahren werden soll.

Dem Vorteil der Wechselkennzeichen steht der Nachteil gegenüber, dass die Vergabe der Schilder mittlerweile strengeren Vorgaben und diversen Einschränkungen unterliegt. Früher lag es allein im Ermessen der Zulassungsstelle, wer ein solches Kennzeichen bekommt.

Pflege des Kulturgutes

Seit März 2007 muss die Erstzulassung mindestens 30 Jahre zurückliegen und sich das Auto im Originalzustand befinden. Für Letzteres ist ein Gutachten von einem anerkannten Sachverständiger erforderlich. Zudem muss der Veteran zur "Darstellung von Oldtimer-Fahrzeugen und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen", wie das Straßenverkehrsamt mitteilt.

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