Es ist nicht verboten, ein Auto zu lackieren. Im Gegenteil. Ein Fahrzeug mit lupenreiner Lackierung macht schließlich mehr her. Windige Verkäufer verschweigen die Korrekturmaßnahmen jedoch auch auf Nachfrage. Lackdichtemesser ermöglichen es Autokäufern daher, herauszufinden, ob das Fahrzeug eine originale Lackierung hat. Und man muss kein Experte sein, um die Geräte zu bedienen.

Ist der Lack original oder wurde er ausgebessert? Wer sich einen gebrauchten Wagen zulegen möchte, ist an reparierten Schäden interessiert. Wer nicht die Katze im Sack kaufen und sich nicht auf die Angaben des Verkäufers verlassen möchte, kann beim Thema Lack mit einem Dichtemesser für Klarheit sorgen. Die Geräte können unter anderem Farb-, Lack- und Kunststoffbeschichtungen messen.

Auto lackieren: Die Dichte verändert sich

Je nach Gerät gibt es verschiedene Messansätze: Einige funktionieren mit Ultraschall oder Wirbelstrom, andere magnetinduktiv. Besonders hochwertige Lackdichtemesser vereinen mehrere Prinzipien, sind aber auch deutlich teurer als die gewöhnlichen für etwa 100 Euro. Der Messbereich der Lackdichtemesser liegt häufig zwischen 0 bis 1.000 µm, bei einer Messabweichung von plus minus drei Prozent. Zur Orientierung: Die Schichtdichte von einem originalen Lack liegt etwa bei 110 µm.

Leihgeschäft möglich

Mit einem solchen Gerät in der Hand müssen Sie den angeschalteten Messer zur Analyse lediglich auf die zu messende Stelle setzen – und schon erhalten Sie die erforderlichen Informationen. Die verlässliche Auskunft können Sie anschließend mit in Ihre Kaufentscheidung einfließen lassen.

Kaufinteressente, die ein Lackschichtmessgerät nur für den einmaligen Gebrauch benötigen, können die Messgeräte gegen eine kleine Gebühr auch für einige Tage ausleihen.

Weitere Themen
Auto lackieren: Wie Lackdichtemesser funktionieren und was sie können