Feuchtigkeit im Auto ist besonders im Winter ein lästiges Übel. Das nasskalte Wetter sorgt für beschlagene Scheiben, Schimmel und Rost. mit den folgenden Tipps kommen Sie mit Ihrem Fahrzeug trocken durch den Winter.

Der mitteleuropäische Winter zeichnet sich in erster Linie nicht durch Schnee und Eis aus, sondern durch vermehrten Regen und niedrige Temperaturen. Ein Klima, das oft zu feuchten Innenräumen und langfristig zu erheblichen Schäden am Fahrzeug führen kann. Damit Ihrem Auto so etwas erspart bleibt, sollten Sie in der kalten Jahreszeit einige Dinge beachten.

Klimaanlage: Wer eine hat, sollte sie einschalten

Beim Kampf gegen vernebelte Sicht durch feuchte Scheiben hilft eine Klimaanlage. Sie sorgt nicht nur für freie Scheiben, sondern trocknet zusätzlich auch die Luft im Innenraum. Um die Ursachen der Feuchtigkeit zu bekämpfen, sollten Sie sich Ihren Wagen allerdings etwas genauer unter die Lupe nehmen: Wo dringt die Nässe ins Auto ein?

Wenn es die Teppiche im Fußraum sind, die sich durch Laub und Schnee vollgesaugt haben, müssen diese herausgenommen und getrocknet werden. Wenn dies nicht möglich ist, helfen einige Lagen Zeitungspapier, welche über Nacht auf die Fußteppiche gelegt werden. Zusätzlich kann ein kleiner Eimer mit handelsüblichem Salz im Fahrzeug platziert werden. Das zieht ebenfalls effektiv die Feuchtigkeit aus der Luft.

Fahrzeug: Auch an unzugänglichen Stellen reinigen

Darüber hinaus sollten die Regenabläufe und Entlüftungsöffnungen des Autos freigelegt werden. Das trifft besonders dann zu, wenn das Fahrzeug häufig unter Bäumen geparkt wird. Wenn Laub oder Schmutz die Abläufe in den Türen, am Kofferraum, vor der Frontscheibe oder am Schiebedach zusetzen, kann Wasser ins Innere dringen. Das kann nicht nur zu Schimmel führen, sondern auch die Elektronik des Fahrzeugs beschädigen.

Hier hilft nur eine gründliche Reinigung. Kontrollieren Sie alle genannten Bereiche, entfernen Sie Laub und Schmutz so gut es geht. Sollten Sie feststellen, dass die Abläufe verstopft sind, ist es ratsam, eine Werkstatt aufzusuchen. Wer eigenhändig etwa mit einem Draht in den Öffnungen stochert, riskiert eine Beschädigung von Kabeln, die oftmals im gleichen Schacht verlaufen.

Wichtig bei der Fahrzeugreinigung: Zielen Sie mit Hochdruckreinigern nicht direkt auf Dichtungen und Fugen, diese können dadurch beschädigt werden und Feuchtigkeit kann so ins Innere gelangen.

Die Garage muss trocken sein

Haben Sie das Glück Ihr Auto in einer Garage parken zu können, hat dies viele Vorteile: Das Auto ist vor den widrigen Wetterbedingungen geschützt und steht trocken – theoretisch. Wenn im Winter jedoch durch Laub und Schnee Wasser in die Garage gelangt, kann der einst trockene Stellplatz schnell zum Feuchtbiotop werden. Deshalb gilt: Schnee aus den Radkästen sollte entweder vor Einfahrt in die Garage entfernt werden, oder aber die Schneereste werden ausgefegt.

Wenn die Garage trotzdem klamm bleibt, hilft ein geöffnetes Fenster oder – falls sich kein Fenster öffnen lässt oder Diebstahlgefahr besteht – ein Luftentfeuchter. Wird die Garage allerdings nicht als Dauerparkplatz genutzt, ist die Feuchtigkeit für Ihr Auto weniger schlimm, denn wenn tagsüber gefahren wird, trocknet das Auto ausreichend ab.

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