In weiten Teilen Deutschlands hat der plötzliche Wintereinbruch für viele Unfälle im Straßenverkehr gesorgt. Für die kommenden Tage wird eine weitere Kaltfront erwartet. Wer kann, lässt im Ernstfall sein Auto besser stehen und steigt auf alternative Transportmittel um.

Vereiste Straßen, starker Schneefall und Minusgrade halten derzeit in vielen Teilen Deutschlands Räumdienste und Autofahrer in Atem. In der vergangenen Nacht kam es infolge des plötzlichen Wintereinbruchs zu zahlreichen Autounfällen. Auch für die kommenden Tage sehen die Meteorologen wenig Besserung. Temperaturen bis minus 20 Grad Celsius und glatte Straßen könnten erneut für einen Ausnahmezustand im Straßenverkehr sorgen. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte sich deshalb nach Alternativen zum Auto umsehen, für den Fall, dass auf der Straße nichts mehr geht.

Verspätung geht vor Unfall

Besonders für Pendler kann der Berufsverkehr aufgrund von Unfällen und rutschigen Straßen zur risikoreichen Geduldsprobe werden. Genau aus diesem Grund sollten aber selbst überzeugte Nein-Sager zu öffentlichen Verkehrsmitteln über einen Umstieg auf S- und U-Bahnen sowie Regionalzüge nachdenken. Gerade Pendler können bei der innerstädtischen Fahrt mit der Bahn Nerven und Auto schonen. Zwar kommt es bei winterlichen Ausnahmezuständen auch im öffentlichen Nahverkehr oftmals zu Verspätungen, diese sind in der Regel aber zu verkraften und weitaus weniger schlimm, als ein Autounfall oder das lästige Stop-and-go im Berufsverkehr.

Wer einen vergleichsweise kurzen Arbeitsweg hat, kann außerdem darüber nachdenken, komplett auf einen fahrbaren Untersatz zu verzichten und den Weg einfach zu Fuß zu erledigen. In dem Fall muss man vielleicht eine viertel Stunde früher aufstehen, kann sich aber sicher sein, keine zusätzliche Wartezeit oder ein besonderes Unfallrisiko einplanen zu müssen.

Wer eine Anfahrt aus dem Umland in die Stadt vor sich hat, sollte sich frühzeitig nach den Verbindungen der Regionalbahnen erkundigen und hier ebenfalls umsteigen. Besonders auf Landstraßen und Autobahnen herrscht bei Glatteis oder sogar Schneeverwehungen erhöhte Unfallgefahr.

Alternativen auf der Langstrecke

Was für den Berufsverkehr gilt, ergibt auch bei Fernreisen durchaus Sinn. Ist ein Chaos auf den Straßen abzusehen, aber der nächste Kundenbesuch mit einer mehrstündigen Autofahrt verbunden, kann ebenfalls das öffentliche Verkehrsnetz für Entspannung sorgen. Besonders die Bahn stellt hier eine willkommene und vor allem spontane Alternative dar, um schnell zum Außentermin zu gelangen. Egal wohin es gehen soll. Wer ähnlich unabhängig sein möchte, kann auch auf das Flugzeug zurückgreifen und anstelle eines Miet- oder Firmenwagens, dem Weg durch die Luft den Vorzug geben.  

Wer Alternativen sucht, sollte sich aber schnell um die Abwicklung kümmern. Viele Züge und Flüge können bei chaotischen Wetterbedingungen schnell ausgebucht sein. Handelt es sich um eine berufliche Reise, sollte zudem die Kostenerstattung abgeklärt werden.

Eine Garantie gibt es nicht

Eine Garantie für einen komplett reibungslosen Reiseablauf gibt es natürlich bei keiner Alternative zum Auto. Auch Bahnen und Flugzeuge können von winterlichen Bedingungen beeinträchtigt werden. Das kann von Verspätungen bis hin zu kompletten Reiseausfällen führen. Dennoch sollte der Umstieg auf ein alternatives Verkehrsmittel zum Auto besonders bei Schnee und Eis in Betracht gezogen werden. Vollsperrungen, stundenlange Staus, Schneegestöber, Glatteis und die damit verbundene Unfallgefahr sind Aussichten, die sich kein Autofahrer wünscht.

Für manche Arbeitnehmer bietet außerdem das Homeoffice eine Möglichkeit der eigenen Arbeit nachzukommen, und dabei nicht einmal das Haus verlassen zu müssen.

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