Tuner Startech geht den brandneuen Land Rover Discovery an: Mit aggressivem Spoilerwerk und einer fiesen Optik wird der Geländespezialist zum Asphalt-Cowboy. Auch die britische Herkunft des Kult-Kraxlers setzt Startech gekonnt in Szene.

Der Trend zum hohen SUV scheint sich nicht mit diversen Tuningmaßnahmen zu beißen, die das Vehikel wieder näher an den Asphalt bringen. So macht auch die Brabus-Tochter Startech aus Bottrop aus dem eigentlich auf Geländetouren spezialisierten Land Rover Discovery einen böse dreinguckenden Speed-Junkie.

Startech Land Rover Discovery mit Union Jack

Das Optik-Paket für den großen Land Rover besteht aus gewaltigen Schürzen für Front und Heck, die insbesondere vorne mit vertikalen Flaps und hinten mit ziemlich großen Auspuffblenden auf sich aufmerksam machen. Doch nicht nur das Auge soll was von den Anbauteilen haben: Die vordere Schürze soll zumindest den Auftrieb bei höheren Geschwindigkeiten reduzieren. Und am Heck soll trotz fetter Diffusor-Optik noch eine Anhängerkupplung angepasst werden können – ein nicht unerhebliches Detail für ein Fahrzeug, das besonders gerne vor Pferde- und Wohnanhänger gespannt wird.

Weiter zeichnet Startech den Charakter des Discovery mit 22 Zoll großen Leichtmetallfelgen in Mattschwarz neu. Filigrane Speichenpaare und Nabenabdeckungen, die wie Zentralverschlüsse aus dem Motorsport aussehen, sind nur ein weiteres Detail des Autos. Passend dazu erhalten auch das Dach und die Motorhaube einen Sonderanstrich in hochglänzendem Schwarz. Zusätzlich sind die seitlichen Lufteinlässe hinter den vorderen Kotflügeln von Startech speziell bearbeitet: Der Union Jack in Rot soll beidseitig an die britische Herkunft des Geländewagenklassikers erinnern.

Bis zu 340 PS im Topmodell

An der Leistungsschraube des Land Rover Discovery dreht der Tuner vorerst nicht, wobei auch keine Notwendigkeit besteht. Die serienmäßige Leistung reicht von den 180 PS des Zweiliter-Turbodiesels bis zu den 340 PS des aufgeladenen Dreiliter-Sechszylinder-Topmodells. Mit letztgenanntem Triebwerk beschleunigt der 2,1-Tonnen-Koloss in nur sieben Sekunden in den dreistelligen Tachobereich. Immer mit an Bord sind Allradantrieb und Automatikgetriebe.

Das veredelte SUV wird auf der IAA 2017 in Frankfurt (14. bis 24. September) seine Premiere feiern. Da die gezeigten Optionen bisher nur ein Konzept darstellen, sind die Preise für den Umbau bislang noch nicht bekannt. Ein serienmäßiger Land Rover Discovery kostet in der Grundausstattung mindestens 50.500 Euro.

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