Tuner und Importeur Geiger hat dem Chevrolet Camaro eine deftige Leistungsspritze verpasst: Das Muscle-Car rast dank 780 PS in der Spitze auf 338 km/h.

Der Münchener US-Car-Spezialist Geiger hat wieder zugeschlagen. Das neuste Werk des Veredlers und Importeurs: ein mächtig aufgebrezelter Chevrolet Camaro. Nach diversen Modifikationen bringt der aufgemotzte Ami die Fahrwerte eines Supersportwagens auf den Asphalt.

Getunter Camaro: Fahrwerte eines Supersportwagens

780 PS, 984 Nm, Tempo 100 nach nur 3,7 Sekunden und in der Spitze 338 km/h - so die wichtigsten Eckdaten des aufgebrezelten Chevrolet Camaro von Geiger. Um die rabiaten Fahrwerte zu ermöglichen, hat sich Geiger vor allem im Motorraum zuschaffen gemacht. Unter anderem installierte das Münchener Unternehmen einen LS9-Kompressor und einen enormen Ladeluftkühler für den serienmäßigen 6,2-Liter-V8 - mit dem Ergebnis von 191 zusätzlichen PS. Die Viertelmeile bewältigt das aufgepumpte Muscle-Car in 11,9 Sekunden.

Neue Optik, neuer Sound

Damit nicht genug, spendierte Geiger dem Chevrolet Camaro außerdem eine neue Front, Kotflügelverbreiterungen und eine mächtige Lufthutze auf der Haube. Für den Kontakt zur Straße sorgen Goysar-Schmiedefelgen in 19 beziehungsweise 20 Zoll mit einer Michelin Cup-Bereifung. Ein Rennfahrwerk mit verstellbaren Stützlagern hält den Chevrolet Camaro in der Spur, während neue Sportbremsen die hinzugewonnene Leistung im Zaum halten. Ein Sportauspuff soll den V8-Sound zudem noch mächtiger erklingen lassen.

Der brachiale Umbau ist natürlich nicht ganz günstig: Für das Basisfahrzeug und die Veredelung müssen mal eben 189.000 Euro den Besitzer wechseln.

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