Die US-Autoschmiede VL Automotive setzt die fixe Idee, einen Fisker Karma vom spritsparenden Hybriden zu einem benzinbetriebenen Supersportler mit Corvette-Motor umzubauen, tatsächlich in die Tat um.

Im Januar 2013 sorgte das US-amerikanische Unternehmen VL Automotive auf der Detroit Motor Show mit seinem modifizierten Fisker Karma namens "Destino" für Aufsehen. Wie der Autobauer nun bekannt gab, soll die Ami-Limousine mit dem Motor der Chevrolet Corvette ab Mitte 2014 für rund 200.000 Dollar (ungefähr 146.000 Euro) verfügbar sein.

Grünes Licht für Kleinserie

25 Modelle des Fisker Karma hat VL Automotive bereits erworben. Einer bisherigen groß angelegten Umbau-Aktion standen laut Firmengründer Bob Lutz Streitigkeiten mit einem asiatischen Investor im Wege, die allerdings nun aus der Welt geschafft wurden.

Fisker Karma: Hybrid wird zum PS-Protz

Ursprünglich verrichten in der Hybrid-Limousine zwei Elektromotoren (je 150 kW) und ein Benziner als Reichweitenverlängerer (260 PS) ihr Werk. Die drei Aggregate sollen komplett aus dem Karma verschwinden und durch ein V8-Triebwerk aus der Corvette ersetzt werden. Der "Ersatz-Motor" kommt auf 456 PS, gegen Aufpreis sogar auf satte 647 PS.

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