Piëcha hat sich als einer der ersten Tuner überhaupt einen Mercedes CLA vorgeknöpft und den  Schwaben zu einem aggressiv designten GT-Sportwagen mutieren lassen.

Modelle von Mercedes zu veredeln, ist sicherlich nicht leicht. Schnell besteht die Gefahr, dass das Ergebnis zu protzig ausfällt und sich nicht mit dem Grunddesign vereinbaren lässt. Besonders beim Mercedes CLA steht man vor einer kniffligen Aufgabe: Das viertürige Coupé mit Stufenheck lässt einem Tuner aufgrund der gelungenen Optik nicht viel Spielraum für Modifikationen. Das Unternehmen Piëcha hat bei seinem Mercedes CLA GT-R dennoch beachtenswerte Arbeit geleistet.

Mercedes CLA mit angriffslustiger GT-Optik

Nicht zu dick aufgetragen und den Mercedes CLA trotzdem durchaus angriffslustig gestaltet - so lässt sich das Tuning wohl am besten beschreiben. An der Front verpasste Piëcha dem Mercedes neue Splitter und einen Cup-Wing. Das Heck des Wagens ist von einer dezenten Dachverlängerung, einem dreiteiligen Spoiler und einem Diffusor geprägt. Hinzu kommt eine neue Abgasanlage mit vier Endrohren. Zudem stellte der Tuner das Coupé auf neue, 19 Zoll große Leichtmetallfelgen.

Ein bisschen verspielt sollte das Tuning dann aber doch sein: Im Stand lässt sich beim GT-R eine Unterbodenbeleuchtung an den Seitenschwellern, im Diffusor und der Frontpartie anschalten.

Modul soll Schaltvorgänge verbessern

Dermaßen aufgebrezelt macht der Mercedes CLA auch auf der Piste eine gute Figur - zumindest optisch. Die Leistung der Kompaktklasse blieb unberührt. Serienmäßig bringt es der CLA auf 211 PS und sprintet in 6,8 Sekunden auf Tempo 100.

Allerdings hat sich Piëcha auch am Getriebe zuschaffen gemacht: Durch den Einsatz eines Moduls soll der Motor besser ansprechen und sich der Wagen schneller schalten lassen. Was die gesamte Veredelung kosten soll, ist nicht bekannt.

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