Mercedes steckte rund eine Milliarde Euro in das Facelift der neuen E-Klasse. Die japanische Tuningschmiede Wald International sah dennoch Verbesserungsbedarf und knöpfte sich den Edel-Benz vor. Ihre Weltpremiere feierte die aufgepeppte Black Bison Edition auf dem Tokyo Autosalon 2014, bestellbar ist der schwarze Büffel ab sofort.

Japan-Tuning spaltet die Gemüter. Was die einen lieben, verabscheuen die anderen. Ein gefährliches Unterfangen also, das Nippon-Tuner Wald International in Angriff nahm. Die Tuningschmiede ließ die 2013 facegeliftete Mercedes E-Klasse zur Wald W212 E-Class Black Bison Edition mutieren. Der Name mag etwas irreführend sein. Schließlich erstrahlt auch die optisch modifizierte E-Klasse noch in weißer Lackfarbe.

Ungewohnt dezentes Bodykit für die Mercedes E-Klasse

Für japanische Verhältnisse fällt das optische Tuning der deutschen Limousine erstaunlich dezent aus. Das mag daran liegen, dass Wald International den gar nicht so schwarzen Büffel weltweit zum Verkauf anbietet. Die Mercedes E-Klasse muss sich aus diesem Grund mit einer neuen Frontschürze mit LED-Tagfahrlichtern, neuen Seitenschwellerverkleidungen, verbreiterten Kotflügeln, einem neuen Heckstoßfänger sowie zwei dezenten Spoilern am Heck begnügen. Ergänzend zum maßgeschneiderten Bodykit spendiert der Japan-Tuner lediglich neue 20-Zoll-Felgen.

Diese dezent aufgemotzte Mercedes E-Klasse polarisiert tatsächlich nicht so stark wie andere Japan-Tunings. Was die weltweit erhältliche Black Bison Edition kosten soll, verriet Wald International allerdings noch nicht.

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