Stärker und angriffslustiger: Edel-Tuner Mansory knöpft sich den Porsche Macan vor und verwandelt das Bestseller-SUV in eine Fahrmaschine mit aggressivem Erscheinungsbild.

Im Vergleich zum großen Porsche Cayenne kommt das Kompakt-SUV Macan trotz hausgemachter Sportlichkeit fast schon etwas knuffig rüber. Grund genug für Mansory Hand anzulegen an dem Zuffenhauser – zunächst im Motorraum.

Porsche Macan: Doping für Turbo- und Diesel-Version

Per Powerbox kitzelt die Tuningschmiede beim Turbo-Modell (Serie: 400 PS und 550 Nm) satte 464 PS und ein maximales Drehmoment von 650 Nm aus dem 3,6-Liter-V6 heraus. Nach dem Training im Kraftraum sprintet der Crossover in nur 4,5 Sekunden auf Tempo 100 und rast in der Spitze auf 274 km/h (zuvor 4,8 Sekunden und 266 km/h).

Auch der Diesel S bekommt eine Leistungsspritze spendiert und wartet nunmehr mit 301 PS und 700 Nm auf. Die Beschleunigung auf Landstraßengeschwindigkeit verbessert sich auf 5,6 Sekunden, erst bei 260 km/h ist Schluss mit lustig.

Mehr Präsenz auf der Straße

Den letzten optischen Kick geben dem Porsche Macan eine Frontschürze mit großen Kühlluftöffnungen und zusätzlichen LED-Tagfahrlichtern, Kotflügelverbreiterungen hinten und vorne und neue Seitenschweller. Das Heck zieren zusätzlich eine neu gestaltete Schürze mit integriertem Diffusor, Edelstahlendrohre, ein Dachspoiler und eine Heckspoilerlippe. Zur Auswahl stehen außerdem verschiedene Leichtmetallfelgen und Aufwertungen des Interieurs.

Was der Spaß kosten soll, verrät Mansory nicht. Für die Basismodelle sind mindestens 82.087 Euro (Turbo) und 59.120 Euro (Diesel S) fällig.

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