Wer künftig mit dem Brabus 700 Coupé unterwegs ist, dürfte die Überholspur gebucht haben. Das aufgemotzte Mercedes GLE 63 S Coupé erreicht in der Spitze 300 km/h und kann locker mit jedem Sportwagen mithalten.

Der im Ruhrpott aufgemotzte Schwabe zerrt nun mit 960 Newtonmeter an der Antriebswelle und presst mit 700 PS deutlich mehr Leistung aus dem Triebwerk als das Serienmodell, das als AMG auf 585 PS kommt. Die Folge: Das Brabus 700 Coupé hat für ein SUV überragende Sprinterqualitäten. In nur vier Sekunden geht es auf Tempo 100 – und das bei einem Gewicht von zweieinhalb Tonnen. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 300 km/h elektronisch abgeriegelt.

Brabus 700 Coupé setzt auf Carbon

Um solch eine Leistungsexplosion erfolgreich auf die Straße zu bringen, musste unter der Haube gewerkelt und auch an der Aerodynamik gefeilt werden. Brabus baute daher einen speziellen Turbolader in den 5,5-Liter-V8 ein, um den erforderlichen Ladedruck aufbauen zu können. An der Karosserie wurde zudem allerhand Carbon verarbeitet – Dach- und Frontspoiler, Diffusor und zahlreiche Blenden sind neu.

Und auch die serienmäßige Abgasanlage musste weichen. Sie wurde durch ein Sportmodell aus Edelstahl ersetzt. Neuerdings ist das 700 Coupé auch eine Etage tiefer unterwegs: 35 Millimeter liegt das bullige SUV nun näher am Asphalt. Brabus verspricht sich davon ein spannenderes und dynamischeres Fahrverhalten. Seine offizielle Weltpremiere feiert das Brabus 700 Coupé auf der Dubai International Motor Show 2015 (10. bis 14. November).

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